Nach dem Architekturstudium an der ETH Zürich erweiterte sich ihr Fokus: Heute bewegt sie sich sowohl in der Architektur als auch in der Kunst – zwei Felder, die sich in ihrem Tun nicht ausschliessen, sondern befruchten.
In ihrer aktuellen künstlerischen Praxis arbeitet Darya Rhyner mit organischem Material ebenso wie mit unterschiedlichen Abfallprodukten – mit dem, was wir alltäglich konsumieren, verarbeiten oder achtlos entsorgen. Pflanzenreste, Küchenabfälle, Kunststoffverpackungen oder industriell verarbeitete Spuren des Essens werden zum Ausgangspunkt ihrer Arbeiten.
Sie interessiert sich für das Potenzial des scheinbar Wertlosen – für Prozesse wie Gärung, Trocknung oder Zersetzung, in denen sich Transformation vollzieht. In diesen Vorgängen wird Abfall nicht nur sichtbar, sondern zu einem Medium für Fragen nach Zeit, Wandel, Konsum und Verantwortung. Ihre künstlerische Arbeit bewegt sich dabei zwischen Struktur und Auflösung, zwischen Kontrolle und Prozess – und hinterfragt unsere Beziehung zu Ressourcen, Natur und Alltag.
Die Ausstellungseröffnung findet am 26. Juni 2025 von 18.00 bis 20.00 Uhr im ZIO Glarus an der Schweizerhofstrasse 1 statt. Die Bilder können anschliessend bis zum 31. Dezember 2025 mit vorheriger Anmeldung im ZIO Glarus besichtigt werden.




