Von Murmeli, Rehen und Steinböcken – Entdeckungstour im Niederurner Täli

Am Wochenende vom 24./25. September stand bei der Mädchenriege Oberurnen wieder einmal der im Zwei-Jahres-Rhythmus stattfindende Wochenendausflug auf dem Programm. Wie schon beim letzten Mal begab sich die Mädchenriege ins schöne Niederurner Täli.



Am Samstagmorgen besammelten sich die 17 Mädchen, Eltern und die Leiterinnen an der Talstation der Seilbahn. Wandern stand zwar auf dem Programm, doch sollte der Weg ins Niederurner Täli mit dem Bähnli bestritten werden. Zwei Gondelfahrten später hatten dann alle Teilnehmerinnen mit Gepäck und Proviant das Morgenholz erreicht. Nur noch mit dem Tagesrucksäckli ausgestattet fiel der steile Aufstieg zum Mittagsrastplatz entlang des Skulpturenwegs schon viel leichter – sollte man jedenfalls meinen ... Die Begeisterung über den steilen Anstieg war nicht bei allen Mädchen gleich ausgeprägt. Immerhin: Die (Tier-) Skulpturen, welche den Wanderweg säumten und hin und wieder einen Buchstaben für das Lösungswort der an der Talstation erhaltenen Rätselkarte parat hatten, vermochten das Entsetzen über den «steilen» Wanderweg zu mindern. Endlich beim Rastplatz angekommen war von der Müdigkeit nichts mehr zu spüren. Nach einer ausgiebigen Pause ging es weiter. Erfreulicherweise war der Weg fast durchgehend abfallend, was den Mädchen dann doch besser gefiel. Die nächste Raststation war der grosse Waldspielplatz, auf dem wir einige Stunden verbrachten. Daraufhin lag die letzte Wegstrecke zur Unterkunft vor uns. Im Morgenholz angekommen wurden die Zimmer bezogen und die kinderfreundliche Einrichtung erkundet. Währenddessen machten sich die fleissigen Leiterinnen an die Zubereitung des Nachtessens: Spaghetti mit verschiedenen Saucen und Cupcakes zum Dessert.

Nach dem Abendessen folgten zunächst Spiele für die Jüngeren und Älteren: Es galt, durch stummes Darstellen oder Zeichnungen Begriffe zu erklären, was gar nicht so einfach war – wie stellt man beispielsweise einen Hot Dog dar? Nach und nach verabschiedeten sich die Mädchen ins Bett und auch die Leiterinnen freuten sich auf den wohlverdienten Erholungsschlaf. Der nächste Tag startete mit einem ausgiebigen Frühstück und Morgengymnastik in der hauseigenen Turnhalle. Die Inhalte der Lunchsäckli wurden am Aussichtspunkt Sool verspeist und zurück in der Unterkunft angekommen erwartete die Mädchen auch schon eine Schnitzeljagd, welche nicht nur den Körper, sondern eben auch den Geist forderte. Nachdem alle Rätsel gelöst waren und jeder Zettel gefunden, gab es auch schon wieder einen feinen Zvieri – eine Stärkung vor dem grossen Aufräumen. Erstaunlich schnell und gründlich war das Ferienheim gereinigt und die letzten Stunden im Morgenholz verflogen mit Spielen im Freien im Nu! Ein herzlicher Dank soll an dieser Stelle der Hauptleiterin Jessica Kieni gebühren, welche diesen tollen Ausflug bis ins letzte Detail organisiert und geplant hat!