Von Schnee, Wasser, Luft und der Zukunft des Wintersports

Die Mitte Frauen Glarnerland luden am letzten Samstag zu einer Baustellenbesichtigung des Projekts «Futuro» der Sportbahnen Elm ein. Zahlreiche Interessierte nutzten die Gelegenheit, sich direkt vor Ort ein Bild zu machen und Fragen zu stellen.



(Bilder: zvg)
(Bilder: zvg)

Unter der fachkundigen Führung von Stefan Elmer, Direktor der Sportbahnen Elm, erhielten die Teilnehmenden spannende Einblicke n die laufenden Arbeiten und die eindrücklichen Dimensionen des Projekts. Das Projekt liegt im Zeitplan und bereits Anfang Dezember soll die neue Anlage in Betrieb gehen.

Im Zentrum der Besichtigung stand die neue technische Beschneiung. Diese soll künftig ermöglichen, geeignete Wetterfenster optimal zu nutzen. Denn nicht nur tiefe Temperaturen sind entscheidend: Auch die Luft muss möglichst trocken sein. Das Wasser für die Beschneiung wird im Talbereich aus dem Sernf gefasst.

Auch kritische Fragen fanden Platz im offenen Austausch: Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Wintersport in Elm aus? Steht auch künftig genügend Wasser zur Verfügung? Und welche Bedeutung hat eine verlässliche Schneesituation für die Region? Stefan Elmer ging offen und fundiert auf die Fragen ein und erläuterte, wie sich die Sportbahnen Elm mit diesen Herausforderungen auseinandersetzen.

Die angeregte Diskussion und der direkte Blick auf die Baustelle machten das Projekt «Futuro» für die Teilnehmenden greifbar. Beim anschliessenden Apéro im Älpli fand der spannende Vormittag einen gemütlichen Abschluss.

Die Mitte Frauen Glarnerland bedanken sich herzlich bei Stefan Elmer und den Sportbahnen Elm für die interessanten Einblicke, die offene Diskussion und den Blick hinter die Kulissen.