Zwei Entwicklungen der vergangenen 20 Jahre machen uns zunehmend Sorge. Erstens: Die Hochwassersicherheit wird am Escherkanal gefährdet, indem man eine zweite Aufweitung im Kundertriet machen will, weil die bestehende Aufweitung im Chli-Gäsitschachen nicht funktioniert. Damit würden die Probleme nicht gelöst, sondern nur verlagert. Zweitens: Die Umweltpolitik der letzten Jahre hat es mit ihren starren und zum Teil unbedachten Vorschriften zugelassen, dass sich in der Linthebene nicht einheimisches Gewächs (Neophyten) und eine Vielzahl weiterer gefährlicher Pflanzen derart invasiv ausbreiten konnten, sodass produktive Landwirtschaft bereits heute schon stellenweise verunmöglicht ist.
Beide Bereiche, Hochwasserschutz und Umweltpolitik, müssen grundsätzlich überdacht werden. Es gehört zur Pflicht der Politik, begangene Fehler zuzugeben und Fehlleistungen nicht zu wiederholen. Unsere IG wird sich wegen dieser jüngsten Entwicklungen als Folge einer falsch verstandenen Umweltpolitik wieder vermehrt zu Wort melden. Die nächste Möglichkeit dazu bietet sich an der Gemeindeversammlung Glarus Nord vom 22. Juni 2026.




