Vortrag: Muss es immer ein Hightech-Gebäude sein?

Die Lüftung erfolgt über sensorgesteuerte Ventilatoren. Die Jalousien werden gemäss dem Sonnenstand automatisch elektrisch bewegt, das Licht wird durch Bewegungsmelder ein- und ausgeschaltet, die Heizung über elektrische Ventile gesteuert und die Haustüre mit Gesichtserkennung geöffnet. Das WLAN muss rund um die Uhr eingeschaltet sein, damit die Steuerung mit den Sensoren kommunizieren kann, usw. In den modernen Gebäuden steckt immer mehr Technologie, welche uns das Leben leichter und komfortabler machen soll. Man könnte bei gewissen Gebäuden bald von einem bewohnbaren Computer sprechen!




Ist dies wirklich notwendig? Ist dies eine sinnvolle Entwicklung? Brauchen wir immer noch mehr Technologie in unseren Gebäuden oder lässt sich der Komfort, das Wohlbefinden und die Energieeffizienz auch mit einfacheren, «natürlichen» Mitteln erreichen?

Diese Fragen werden in einem vom Verein Energieallianz Linth organisierten, öffentlichen Vortrag mit dem Titel «Solararchitektur» behandelt. Der für seine Solarhäuser weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte Bündner Architekt Andrea Rüedi wird an Beispielen Alternativen zu hochtechnologisierten Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Gewerbebauten zeigen. Nach dem Vortrag steht er für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.

Die Energieallianz Linth ist ein unabhängiger, nicht gewinnorientierter Verein mit dem Ziel, den Anteil an lokal produzierter Energie im Kanton Glarus und in der Linthebene bis und mit Rapperswil-Jona zu erhöhen. Dazu soll einerseits die Energie effizienter genutzt und andererseits soll vermehrt erneuerbare Energie in der Region produziert werden. Dies verringert die Abhängigkeit vom Ausland und schafft regionale Arbeitsplätze.

Öffentlicher Vortrag, Eintritt frei
Dienstag, 16. Oktober 2018, 19.30 Uhr

Berufsschulzentrum Ziegelbrücke, Mensa-Gebäude

öV: 5 Minuten zu Fuss ab Bahnhof Ziegelbrücke

https://energieallianz-linth.ch/