Vreni-Schneider-Museum

Zu Ehren der Jahrhundertsportlerin Vreni Schneider wurde am 14. Dezember das gleichnamige Museum in Elm feierlich eröffnet. Auch Adolf Ogi und Bernhard Russi waren dabei.



Vreni-Schneider-Museum

Mit wunderbaren Alphornklängen inmitten des Dorfkerns von Elm und vor der schönen Bergkulisse von Sardona, Segnes und dem Martinsloch startete die feierliche Eröffnung des Vreni-Schneider-Museums und der neuen Gäste-Info der Visit Glarnerland.

Roman Huser, Präsident der Ferienregion Elm, begrüsst die zahlreich erschienenen Besucher und Ehrengäste vor dem alten Schulhaus in Elm, wo das neue Museum und die Gäste-Info ihren Platz gefunden haben. Lieber spät als nie ist mit dem Museum in Elm ein lang gehegter Traum zu Ehren der Glarner Jahrhundertsportlerin Vreni Schneider in Erfüllung gegangen. Dank der Initiative von Maja Rhyner, Jasmin Schläpfer und Adrian Hug, welche sich mit viel Herzblut für eben dieses Museum eingesetzt haben, könne heute, 30 Jahre nach Vrenis Rücktritt vom Profisport, das Museum in Elm eröffnet werden.

Als Überraschungsgast überbrachte der alt Bundesrat und ehemalige Direktor des Schweizer Skiverbandes Adolf Ogi Grussworte zu Ehren von Vreni Schneider. Nicht nur als Sportlerin, sondern auch als Mensch, sei Vreni Schneider eine Bereicherung für den Schweizer Skisport. Mit ihrer demütigen und bodenständigen Art repräsentiere niemand den Skisport auch heute noch so grandios wie sie! Freude herrsche, da an diesem Tag eine glorreiche Sportkarriere und eine noch glorreichere Persönlichkeit wie Vreni Schneider mit diesem Museum geehrt werde. Auch der anwesende Bernhard Russi pflichtete Ogi bei, er freue sich ausserordentlich über diese längst überfällige Ehrung.

Weitere Grussworte wurden vom Gemeinderat Stefan Maduz und der Regierungsrätin Marianne Lienhard überbracht, welche ebenfalls nicht stolzer sein könnten an diesem Tag, unserem Vreni die Ehre zu erweisen. Mit dem neuen Museum im Dorfkern von Elm, hat der Glarner Tourismus eine langwährende Attraktion gewonnen, welche auch nachfolgenden Generationen einen Eindruck von der beindruckenden Karriere von Vreni gewährt.

Beeindruckende Ausstellungsobjekte

Das Museum enthält sowohl materielle Erinnerungstücke, wie etwa die unzähligen Kristallkugeln oder die legendären Skidresse der 80er- und 90er-Jahre, als auch Ton- und Bildaufnahmen von den grössten Erfolgen im Weltcup und an Olympischen Winterspielen. Weiter findet man im Museum auch persönliche Anekdoten von Vreni Schneider zu ihrem Trainingsablauf und ihrer Motivation sowie Hintergründe zu ihren sportlichen Errungenschaften.

Martin Baumgartner, welcher zusammen mit seiner Frau Anja Schneider den Vreni Schneider Sport in Elm führen, überbrachte zuletzt auch Grussworte der Sponsoren und Gönner sowie der Familie Schneider. Es erfülle ihn mit Stolz, ein Sportgeschäft mit ihrem Namen zu führen, und dass nun mit dem Museum auch die Karriere von Vreni geehrt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Bis am Freitag, 19. Dezember, lief das Crowdfunding für das Vreni-Schneider-Museum. Alle Infos unter vrenischneidermuseum.ch