Waldbrandgefahr im Kanton Glarus weiterhin gross

Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr als gross. Das Feuern im Freien bleibt im ganzen Kanton verboten.




Die Waldbrandgefahr bleibt gross

Feueraktivitäten im Freien bergen nach wie vor ein grosses Risiko für Wald- und Flurbrände. Die aktuellen Niederschläge sind in weiten Teilen des Kantons Glarus gering ausgefallen. Die Witterung der nächsten Tage ist warm und niederschlagsarm. Die Entzündbarkeit der trockenen Vegetation bleibt im und ausserhalb des Waldes gross. Funkenflug eines Feuers, Feuerwerk oder unachtsam weggeworfene Raucherwaren können ein Feuer entfachen und zu einem Waldbrand führen. Die Waldbrandgefahr bleibt gross.

Feuerverbot im Freien

Zum Schutz der Wälder und der Bevölkerung hat der Kanton Glarus am 31.07.2018 ein Feuerverbot im Freien erlassen. Das Verbot gilt für das ganze Kantonsgebiet und bis auf Widerruf durch den Kanton Glarus.

Das Feuerverbot umfasst folgende Massnahmen (ganzer Kanton):

Keine Feuer im Freien

Kein Abbrennen von Feuerwerk

Kein Steigenlassen von Himmelslaternen

Kein Wegwerfen von Raucherwaren

Ausnahmen nur im Siedlungsgebiet

Erlaubt bleibt im Siedlungsgebiet das Grillieren im Freien mit Elektro- oder Gasgrills auf fester Unterlage, d.h. auf Balkonen und Gartensitzplätzen. Als Siedlungsgebiet gelten Ortschaften, Weiler und Einzelgebäude ausserhalb des Waldes.

Waldbrandgefahr bleibt gross

Die aktuellen Niederschläge bringen in weiten Teilen des Kantons Glarus keine Entspannung, die Waldbrandgefahr bleibt gross. Die Abteilung Wald und Naturgefahren und die glarnerSach beurteilen die Lage nach ergiebigen Niederschlägen neu.