Waldbrandgefahr im Kanton Glarus weiterhin gross

Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr als gross. Das Feuerverbot bleibt im Wald und Waldesnähe bestehen.




Waldbrandgefahr weiterhin gross

Feueraktivitäten im Freien bergen nach wie vor ein grosses Risiko für Waldbrände. Die Niederschläge der letzten Tage sind im Kanton Glarus unterschiedlich ausgefallen. Die Regenmengen sind nach der langen Trocken- und Hitzeperiode noch zu gering ausgefallen, um die Waldbrandgefahrenstufe herabsetzen zu können. Die Entzündbarkeit der Vegetation ist im Wald immer noch gross. Funkenflug eines Feuers, Feuerwerk oder unachtsam weggeworfene Raucherwaren können ein Feuer entfachen und zu einem Waldbrand führen. Ausserhalb des Waldes hat sich die Gefahrensituation entspannt. Die Witterung der nächsten Tage ist sonnig und warm mit einzelnen Gewitter.

Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe

Das generelle Feuerverbot wird aufgehoben. Verboten bleibt aber das Feuern im Wald und in Waldesnähe.

Das Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe (Abstand zum Waldrand 100 m) umfasst:

Keine Feuer im Freien

Kein Feuerwerk

Kein Wegwerfen von Raucherwaren

Das Steigenlassen von Himmelslaternen bleibt im ganzen Kantonsgebiet verboten.

Ausnahme im Siedlungsgebiet

Erlaubt ist in Waldesnähe (näher als 100 m vom Wald entfernt) im Siedlungsgebiet das Grillieren auf fester Unterlage, d.h. auf Balkonen und Gartensitzplätzen. Als Siedlungsgebiet gelten Ortschaften, Weiler und Einzelgebäude ausserhalb des Waldes.

Waldbrandgefahr bleibt gross

Aufgrund der Witterung der nächsten Tage wird die Waldbrandgefahr nicht sinken. Sie bleibt gross. Die Abteilung Wald und Naturgefahren und die glarnerSach beurteilen die Lage laufend neu.