Was schützt mein Kind vor der Sucht?

Jugendliche leben heute in einer herausfordernden Welt, die sie mit vielen legalen und illegalen Suchtmitteln und ungesunden Konsummustern konfrontiert – von Alkohol über Partydrogen bis hin zu Games und Onlinesucht. Schule und Eltern haben das gemeinsame Ziel, sie gut zu begleiten, damit sie zu gesunden und starken Persönlichkeiten werden können.



Was schützt mein Kind vor der Sucht?

Im Rahmen dieser Bemühungen fand am kürzlich in der Aula des Oberstufenschulhauses Buchholz wiederum ein Elternabend zum Thema «Was schützt mein Kind vor Sucht?» statt. Schulleiter Thomas Hämmerli begrüsste Eltern von Lernenden der 2. Oberstufe, welche in diesem Jahr den Präventionstag «wuweg» durchlaufen haben. Referenten der Fachgruppe wuwug («wüsse, um was es gaht» –Suchtprävention an der Oberstufe) gaben Inputs zu verschiedenen Aspekten des Themas: Swantje Kammerecker, Co-Präsidentin von wuweg, erläuterte die biologischen Grundlagen einer Suchtentwicklung, Jugendarbeiter Fredy Kyburz zeigte wichtige Einflüsse des Umfelds Jugendlicher auf, Pfarrer Ulrich Knoepfel ging der Frage nach, was Sucht und Sinnsuche miteinander zu tun haben. Deutlich wurde, dass es zwar keine Pauschalrezepte zur Verhinderung von Sucht gibt, dass aber eine sorgfältige Wahrnehmung und ein konkretes Eingehen auf die Situation unserer Jugendlichen wichtig ist – auf keinen Fall jedoch verwöhnend, sondern im Sinne einer Ermutigung, die Herausforderungen des Lebens anzunehmen und ihnen nicht auszuweichen. Auch dürfen und sollen Familien bei Bedarf Unterstützung annehmen. Hierzu ermutigten auch Schulsozialarbeiterin Kathrin Kürsteiner sowie als Jugendhausleitung des Gaswärch, Jaqueline Kalberer und Olivier Fasching: Sie stellten sich und ihre Arbeit den Eltern vor und beteiligten sich ebenfalls an der engagierten Frage- und Diskussionsrunde. Ein Tisch mit Flyern vom Suchtinfo Schweiz und weiterführenden Büchern rundete den informativen Abend ab.Artikel