Wasser – das essentielle Lebenselixier

Was machen wir nach dem Aufwachen frühmorgens als Erstes. Richtig, wir trinken ein Glas kühles und kristallklares Wasser – zumindest wäre das empfehlenswert. Im Anschluss geht es unter die Dusche oder ins Bad. Dort wecken Wasserstrahl und Schaumbad unsere über Nacht eingeschlafenen Lebensgeister.




Gleich im Anschluss starten wir mit einem feinduftenden Kaffee in den neuen Tag. Und dies alles dank unserem feinen Quellwasser, welches Tag und Nacht seinen Weg durch die Felsen unserer Berge findet, in Quellfassungen und Brunnenstuben gesammelt und mit den modernsten Mitteln der Technik auf seine Reinheit und Trinkfähigkeit kontrolliert wird, um schlussendlich über ein ausgefeiltes Leitungssystem in unsere Haushalte zu gelangen.

Feinstes Quellwasser selbstverständlich?

Sind wir ehrlich: Für uns alle ist das eine Selbstverständlichkeit. Doch halt! Vielleicht täten wir gut daran, uns ab und zu mal zu hinterfragen, warum wir tagtäglich in der Gemeinde Glarus mit feinstem, kristallklarem Quellwasser im wahrsten Sinne des Wortes verwöhnt werden und warum das köstliche Nass aus den Glarner Bergen 24 Stunden ohne Unterbruch in unsere Haushaltungen fliesst. Ich denke, es wäre an der Zeit, zu realisieren, dass wir Glarner eigentlich zu den Privilegierten gehören. Das kam heuer während der lang andauernden Hitzeperiode deutlich zum Ausdruck. Zu keinem Zeitpunkt hatten wir Mangel an Trinkwasser. Das verdanken wir einerseits Mutter Natur, die uns hier rund um Glarus vor grosser Trockenheit verschonte, andererseits den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Betriebe Glarus. Sie alle achten mit Argusaugen rund um die Uhr auf die technischen Anlagen und das weitverzweigte Trinkwassernetz, auf die Quellfassungen und Brunnenstuben der Gemeinde Glarus, Netstal, Riedern und Ennenda. Deshalb an dieser Stelle einmal ein grosses Dankeschön an die Geschäftsführung der TB Glarus unter der Führung von Martin Zopfi-Glarner und dem tollen TB Glarus-Team.

Glarner Wasserweg eröffnet

Die Eröffnung des frisch erstellten Glarner Wasserweges vergangenen Montagnachmittag war nicht nur ein Freudentag für die Verantwortlichen der Technischen Betriebe Glarus, sondern auch für rund 30 Schüler der 1. und 2. Klasse der Primarschule Riedern. Die in zwei Gruppen eingeteilten Abc-Schützen in Begleitung ihrer Lehrerinnen und den beiden Wasserweg-Guides Fridolin Schuler und Patrick Michel, dazu eine Erwachsenengruppe unter der kompetenten Führung von TB Glarus-Betriebsleiter Martin Zopfi zeigten grosses Interesse auf dem mit zehn Informationstafeln bestückten, idyllischen Fussweg. Mit Start bei der Brunnenstube oberhalb Glarus führte der rund ein Kilometer lange Wasserweg hin zur Feuerstelle etwas unterhalb des «Brunnenstüblis». Bei den Informationstafeln gab es jeweils viel zu erfahren und zu lernen, unter anderem alles Wissenswerte über unser Lebensmittel Nummer 1, über den Wasserkreislauf, das Entstehen einer Quelle am Beispiel Karstquelle am Glärnisch, die Nutzung des Quellwassers, über die öffentlichen Wasserversorgungen und vor allem die Gewissheit, dass Wasser sehr gesund ist. Auf die Frage, ob ihm der Glarner Wasserweg gefallen habe, meinte einer der Kids: «Megacool und interessant.» Dem ist nichts mehr beizufügen.