Frisch geladen im Kantonshauptort angekommen

Die wohl grösste E-Rally der Welt führte in diesem Jahr auch über den Klausenpass und die vielen E-Mobile machten kurz Halt vor dem Rathaus in Glarus. Regierungsrat Kaspar Becker verglich den Anlass mit dem legendären Klausenrennen.



Elektrofahrzeuge sind in letzter Zeit in aller Munde und immer mehr Hersteller bringen eigene Modelle auf den Markt. Eine Situation, die sich doch deutlich von der vor neun Jahren unterscheiden, als die WAVE (World Advanced Vehicle Expedition) zum ersten Mal durchgeführt wurde. 2019 führt der Event auf seinen 1600 Kilometern die rund 60 Teilnehmer durch alle Kantone der Schweiz, so auch an diesem Sonntag durch das Glarnerland. Den spektakulären Eintritt in unseren Kanton bildete dabei für die Teilnehmer die Abfahrt des Klausenpasses nach Linthal. Neben den schönen Kurven und dem einmaligen Panorama hat der Teilabschnitt noch den schönen Nebeneffekt, dass die Batterien deutlich aufgeladen werden konnten. Mit schön viel Saft im Akku machten sich die Teilnehmer im Anschluss auf ihrem Weg nach Wil auch vor dem Rathaus in Glarus einen kurzen Halt. Hier konnten die persönlichen und mechanischen Akkus wieder aufgeladen werden. Zudem wurden die Teilnehmer von Martin Zopfi, Geschäftsführer tb.glarus, und Regierungsrat Kaspar Becker herzlich empfangen. Becker blickte dabei auch auf die Geschichte des Klausenpasses zurück. So auf den CO2-neutralen Wettstreit zwischen Glarus und Uri um den nach dem Sieger benannten Urnerboden und die legendären Klausenrennen zum Beginn des 20. Jahrhunderts. «Wie Sie heute, waren damals Pioniere einer neuen Technologie am Start.» Der Wechsel von fossilen Brennstoffen zu Elektro-Motoren müsse aber auch bedacht angegangen werden, und dass in diesem Zusammenhang genügend und vor allem nachhaltige Energie erzeugt werden kann. «Hier ist das Glarnerland mit der Ressource Wasser sicher privilegiert», schloss Becker seine Ausführungen, bevor sich die Teilnehmer entweder wieder auf die Weiterfahrt oder auf die Stadtführung begaben.