Bei ihrem Einsatz für die Frauenhilfe hätten sie im vergangenen Jahr von ganz unterschiedlichen Lebenswegen und teils schweren Schicksalsschlägen erfahren, sagte Präsidentin Monika Dürst-Legler an der Versammlung im «Glarnerhof» Glarus. Die eingereichten Gesuche wurden sorgfältig geprüft, 16 bewilligt. So konnten die Betroffenen wenigstens in finanzieller Hinsicht etwas entlastet werden. Die Präsidentin versprach, auch «weiterhin versuchen zu helfen, wo es nötig ist».
Der Ausflug der noch zehn aktiven Sammlerinnen führte 2013 in die Kirche Obstalden. Gut besucht war der traditionelle Einkehrtag im November, beliebt ist auch die alljährliche Adventsfeier. Die Anwesenden genehmigten den Jahresbericht 2013 und denjenigen von 2012, da die Versammlung nur alle zwei Jahre stattfindet. Auch die Rechnungen wurden gutgeheissen.
Zehn respektive 20 Jahre im Vorstand
Monika Dürst-Legler freute sich, gleich drei Vorstandsfrauen für ihre zehnjährige Tätigkeit ehren zu können: Vizepräsidentin Erika Rhyner, Kassierin Erika Schwab und Sammlerin Gerda Heer. Dass die Präsidentin selber schon 20 Jahre im Vorstand aktiv ist, wäre fast untergegangen – die gebührende Ehrung wird nachgeholt.
Susanna Graf überbrachte die Grüsse und den Dank des kantonalen Kirchenrates der Reformierten Landeskirche. Sie wies auch auf die laufende Diakoniekampagne «Hoffnungsstreifen» hin. Vreni Fischli grüsste im Namen des Katholischen Frauenbundes, und die ehemalige Sammlerin Maria Stalder erinnerte an den grossen Zeitaufwand beim Sammeln.
Nach der Erledigung der statutarischen Traktanden erzählte Erika Rhyner Märchen für Erwachsene, am Klavier begleitet von Heidi Blumer. Die Märchen waren etwas vom Feinsten und verleiteten da und dort zum Schmunzeln. Ein offeriertes Zvieriplättli und angeregte Gespräche rundeten die gelungene Versammlung ab.




