Weltpremiere am Klausenrock

Drei Gruppen und drei Musikrichtungen boten das abwechslungsreiche Programm des Klausenrock 2018. Und die Mischung, aber auch eine Weltpremiere, wusste den zahlreichen Besuchern zu gefallen.




Der Klausenrock im Bebbie-Areal in Linthal ist nicht so leicht einzuordnen. Mit drei Bands bietet der Abend mehr Abwechslung als ein normaler Konzertabend. Als Open Air geht es aber auch nicht durch, nun ja ganz einfach, weil es nicht unter freiem Himmel, sondern in den Hallen der ehemaligen Spinnerei stattfindet. Und Guggenmusik und Rockabilly treffen auch nicht so oft zueinander. Aber wohl genau, weil die Veranstaltung vieles anders macht als andere, versprüht es seinen eigenen und eigenwilligen Charme. Dies war auch am letzten Samstag nicht anders. Den Auftakt machten dabei die Lokalmatadoren, die Tümpelgumper, und mit ihren schmissigen Liedern liessen sie hier auch die Erinnerung an die letzte Fasnacht wieder aufkommen. Nach einer deutlich weiteren Zeitreise vollbrachten die «Nashville Rebels» einen Sprung in die gute alte Zeit des Rock’n’Roll. Dagegen in die Zukunft blickten die Rämlers, denn in ihr Set haben sich auch zwei brandneue Lieder eingeschlichen, die eigentlich erst auf der neuen CD und an der Plattentaufe im Juni zu hören sein werden. Die Besucher des Klausenrock wurden so also unbewusst Zeuge von gleich zwei Weltpremieren, so konnten sie als erste ausserhalb der Band die Stücke «Wurst und Brot» sowie «Mit Liib und Seel» hören. Eine Ehre, für welche sich das Publikum eindeutig als würdig erwies und dankbar zeigte.