«Wenn man es nähen kann, machen wir daraus eine Tasche»

Kaum ein Material, aus dem Swiss Mountain Handbags in Engi keine Tasche oder ein Kulturbeutel machen kann. Am Medienworkshop der Glarner Handelskammer zeigte das Unternehmen Produkte, die sie für Migros, Porsche und Lamborghini hergestellt haben.




Der Kreativität von Eugène Fauquex scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Egal, ob Kunstrasen, Karbon oder dem Leder von alten Pauschenpferden, kaum ein Material aus dem sein Unternehmen «Swiss Mountain Handbags» kein Produkt herstellen kann. Dass es dabei bei Weitem nicht nur Taschen im herkömmlichen Sinn sind, davon konnten sich die Teilnehmer des Medienworkshops der Glarner Handelskammer am letzten Dienstagvormittag in Engi selber ein Bild machen. Denn neben Taschen in verschiedenen Variationen produziert Fauquex mit seinen 15 Mitarbeitern auch Pflanzentöpfe, Kulturbeutel oder Schreibmappen. Dies nicht nur für die eigene Kollektion, sondern auch als Kundengeschenke oder als Erweiterung der Kollektion für namhafte Automobilhersteller wie Porsche, Lamborghini und Maserati. Aktuell sehr gefragt sind aber auch Mappen, in denen auch das iPad Platz hat, oder Taschen als Mobile-Office, welche die Firmen, so zum Beispiel die Migros, ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellt, da in grossen modernen Betrieben häufig kein fester Arbeitsplatz vorgesehen ist. Vieles, das sich in den letzten Jahren auch durch den unermüdlichen Einsatz von Fauquex seit den Anfängen des Unternehmens verändert hat. «Zu Beginn habe ich nur mehr schlecht als recht Taschen für meinen Bruder und seine Freunde angefertigt.» Damit er in diesem hart umkämpften Markt mithalten kann, setzt er vor allem auf Innovation, Schnelligkeit und Qualität. «Nur unsere Sorgfalt und die aus der Schweiz stammenden Materialien können uns von den Mitbewerbern abheben.» Dazu kommt auch, dass auf umweltschonende Arbeitsprozesse und Produkte gesetzt wird. «Dies zeigt sich bei der Bearbeitung vom Leder, aber auch bei der Farbe aus Milchabfall. Mit unserer Solaranlage produzieren wir schon seit fünf Jahren CO2-neutral.» Und dies aus den ehrwürdigen Mauern der WESETA im Kleintal in Engi hinaus.