Wenn nicht jetzt – wann dann?

Fehleinschätzungen der gröberen Art beeinflussten die Bevölkerung im Vorfeld der Abstimmung zur Personenfreizügigkeit mit der EU. Damals im Jahr 2000, als dieser Vertrag im Rahmen der Bilateralen I zur Abstimmung vorlag, wurde beschwichtigt, dass von höchstens 10 000 einwanderungswilligen Personen pro Jahr ausgegangen werde.



Wenn nicht jetzt – wann dann?

Wie es jetzt, 25 Jahre später aussieht, wissen wir alle – um den Faktor 10 hat man sich verschätzt in Bundesbern. Zusätzlich argumentierte man mit der Möglichkeit, eine Schutzklausel anwenden zu können, sollte es durch eine starke Zuwanderung zu grossen wirtschaftlichen oder sozialen Problemen kommen.

Heute sind wir 16-mal schneller gewachsen als Deutschland. Dieses Wachstum ist sicht- und spürbar in all unseren Lebensbereichen angekommen. Wie gross soll die Anzahl Menschen in diesem Land noch werden, bis auch für Bundesbern die Probleme gross genug sind? Die SVP-Nachhaltigkeitsinitiative will diese Wachstumsspirale verlangsamen, bevor die Probleme noch grösser werden. Mehr als 20 Jahre Symptombekämpfung mit immer mehr Geld, Vorschriften und Regulierung sind genug.

Der grosse Chor der Initiativgegner hat sich eingestimmt in Texte, die vollgepackt sind mit Sätzen im Konjunktiv, also mit viel hätte, wäre, könnte. Unsichere Prognosen und ängstliches Abwarten, wie das Beispiel mit der Personenfreizügigkeit zeigt, begünstigen die Bewirtschaftung der Probleme und somit die Symptombekämpfung, statt deren Lösung. Unsere Souveränität, unsere Freiheit und unsere Demokratie brauchen Lösungen – stimmen Sie darum JA am 14. Juni und wählen Sie Landräte, die auch in Zukunft für diese Werte einstehen.