Der Dienstagnachmittag ist bei Selbstvertretenden aus der Region fest eingeplant, um im Atelier Tunguska zu werken und zu wirken – in geselliger Atmosphäre, frei von Zeitdruck und mit Sorgfalt und Liebe zum Detail.
Dass Beschäftigungen für alle Menschen, ob mit oder ohne Behinderung, psychologisch stabilisierend sind, ist unbestritten. Jetzt haben auch die Selbstvertretenden ein wichtiges Projekt in den Händen unter der Leitung der Fachstelle Augenhöhe zur Förderung von Selbstvertretung Kanton Glarus. Nach zwei Sitzungen im Plenum hat sich ein OK gebildet, das die Projektverantwortung für die Vorbereitungen zum Stadtfest-Präsentationsstand innehat. Und es kamen viele Ideen zusammen, wozu der Rollstuhlparcours die Hauptattraktion wird. Und eine Überraschung steht noch am Stadtfest auf dem Programm – Infos folgen.
Das sagen die Selbstvertretenden:
«Unter Menschen sein und in der Geselligkeit etwas produzieren, das macht mir Spass.»
Maria Luisa
«Ich bin begeistert davon, weil man Spass mit Gleichgesinnten hat, und man sieht, was da in der Gruppe entsteht. Damit setzen wir ein Zeichen, nicht ausgegrenzt zu werden.»
Alfred Bind
«Mir gefällt, dass wir mit unserer Truppe ans Stadtfest gehen, etwas erreichen und Präsenz zeigen. Das Werken am Dienstagnachmittag bietet auch Geselligkeit: Man hat es lustig, diskutiert miteinander und geniesst ein Glace in der Pause.»
Maya Schaniel
«Mir gefällt es hier, weil es Leute da hat, die mich annehmen, wie ich bin, und ich so aus meiner Einsamkeit entfliehen kann.»
Kolumban Jud





