Wertvoller Gedankenaustausch

Die reformierten Kantonalkirchenräte von Glarus und St. Gallen treffen einander zirka alle zwei Jahre zum Austausch. An der jüngsten Begegnung in Glarus ging es vor allem um politische Fragen und Kommunikation.



Die Evangelische Kirche Schweiz (EKS) und die Kantonalkirchen äussern sich immer wieder zu politischen Fragen, wie zum Beispiel Ehe für alle, Seenotrettung oder Diskriminierungsverbot. Wie kommen diese Stellungnahmen zustande? Und wie weit findet eine Abgleichung statt? Dies ist eines der Themen, welche die beiden Räte an ihrem diesjährigen Treffen diskutiert haben. Die St. Galler waren zu Besuch in Glarus und führten vor Ort gleich eine interne Sitzung durch.

Nach einer Turmbesteigung in der Stadtkirche folgte der gemeinsame Austausch. Dabei stellte die St. Galler Behörde auch ihr Kommunikationskonzept vor, welches der Glarner Kirche bei der Gestaltung des neuen Ressorts Information und Kommunikation helfen wird.

Laut dem Glarner Kirchenratspräsidenten Ulrich Knoepfel bezwecken die Treffen mit anderen Kirchenbehörden, voneinander zu lernen sowie sich abzusprechen bezüglich gemeinsamen Vorgehens, zum Beispiel in der EKS. «Es tut auch gut zu sehen, dass andere mit ähnlichen Problemen kämpfen wie wir», so der Glarner Präsident.

Er beurteilte den Austausch mit St. Gallen als sehr wertvoll: «Wir nehmen etliches mit für unsere Ratsarbeit. Und nicht zuletzt haben wir uns gut verstanden.» Ende März folgt das nächste Treffen mit dem Kirchenrat Schwyz.