Wiedersehen auf der Riseten Alp

Zum zweiten Mal verschlug es die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Oliver Wyman Group in Zürich im Rahmen ihres Volunteer Days ins Glarnerland. Das Ziel: gemeinsam gegen die Vergandung der Alpen anpacken.




Eines vorweg: Am letztjährigen Wetter kann es definitiv nicht gelegen haben, dass die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Oliver Wyman Group in Zürich zum zweiten Mal für einen freiwilligen Arbeitseinsatz auf die Riseten Alp in Matt gekommen sind. Denn: Der Arbeitseinsatz vor gut einem Jahr im Mühlebachtal stand unter keinem gutem Wetter-Stern. «Die letztjährige Wasserprobe bestanden» hiess es denn auch bei der Begrüssung, die vielmehr ein Wiedersehen war. Es muss also etwas anderes gewesen sein, dass die rund 20 Helfer und Helferinnen motiviert hat, die Reise von der Zürcher Stadt auf die Glarner Alp zu machen. Den Business-Anzug gegen die knalligen Regenhosen zu tauschen. Sträucher und Steine in den Händen zu haben, anstatt das Handy am Ohr. Vielleicht ist es das Resultat. Oder wie es Andi Lienhard, Hauptinitiant und Präsident von AVOI, welche den Arbeitstag zusammen mit der Standortförderung der Gemeinde Glarus Süd organisiert hat, formuliert: «Das Schöne an dieser Arbeit ist, dass abends ersichtlich wird, was tagsüber geleistet wurde.»

«Sehen, was geleistet wurde», bedeutet in diesem Fall die Säuberung der Alpweiden. Zusammen mit Gemeindearbeitern und freiwilligen Helfern wurden junge Bäume und Sträucher geschnitten sowie die Wiesen von Steinen befreit. Zusammen leisteten sie so einen Beitrag zur Vergandung der Alpweiden. Ein Einsatz, welcher nicht nur optisch ersichtlich wird, sondern für den Älpler auch ganz konkrete Vorteile bringt: «Nächstes Jahr», so Andi Lienhard, «können die Tiere ein paar Tage länger auf dem Unterstafel bleiben.»

Begegnungen und Austausch

Und auch wenn der Arbeitseinsatz im Zentrum des Volunteer Days steht, so ist er gleichzeitig aber auch ein Tag der Begegnungen und des Austauschs. Nicht nur zwischen den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Oliver Wyman Group, sondern auch zwischen den lokalen Helfern und Organisatoren. Mit einem Kurzreferat über die Besonderheiten der Glarner Alpen brachte Hans Peter Spälti, Standortförderer Glarus Süd, den Helfern ihren Einsatzort näher. Kulinarisch unterstrichen durch Zigerbrüt und Alpkäse, welche von den AVOI-Mitgliedern bereitgestellt wurden. Folglich gibt es viele Gründe, um wieder ins Glarnerland zu kommen.