Willkommen im neuen Glarnerland

Sie ist schweizweit einzigartig und beispielhaft zugleich: Die Glarner Gemeindestrukturreform ist seit heute Realität. Aus 25 Glarner Gemeinden sind drei grosse Einheitsgemeinden entstanden. Die Reform erhöht die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons und schafft die Grundlage, um die Stärken des Glarnerlands als Wohn- und Wirtschaftsstandort optimal zur Geltung zu bringen.



Die Gemeindestrukturreform zählt zu den wichtigsten und zentralsten Reformwerken der Geschichte des Kantons Glarus. Sie ist ein wesentlicher Bestandteil in einem umfassenden Massnahmenpaket, damit Glarus die grossen Herausforderungen der Zukunft erfolgreich meistern kann. An der Landsgemeinde 2006 und an der ausserordentlichen Landsgemeinde 2007 entschieden Glarnerinnen und Glarner, drei grosse Einheitsgemeinden zu schaffen. «Mit diesem Pionierprojekt verbessern wir unsere Position im Standortwettbewerb merklich», freut sich die Vorsteherin des Departements Volkswirtschaft und Inneres, Regierungsrätin Marianne Dürst. Glarus kann seine Stärken als Wohn- und Wirtschaftsstandort damit optimal zur Geltung bringen.

Gewachsene Strukturen mit solider Ausgangslage

Die Reform führt historisch gewachsene Strukturen zusammen. Die Regionen Hinterland, Mittelland und Unterland sind seit Jahrhunderten funktionierende Wirtschafts- und Kulturräume, die mit der politischen Verbindung eine Aufwertung erfahren. Die drei neuen Gemeinden Glarus Nord, Glarus und Glarus Süd verfügen über eine hohe kommunale Autonomie. Sie können ihre Aufgaben finanziell effizient und personell effektiv erledigen. Das jährliche Sparpotenzial der Gemeinden beträgt über 6 Millionen Franken. Der Kanton hat 20 Millionen Franken zum Ausgleich der unterschiedlichen Gemeindevermögen bereitgestellt und schafft dadurch eine faire Ausgangslage für alle drei Gemeinden. Diese solide Basis macht die neuen Gemeinden stark und konkurrenzfähig.

Attraktiver Standort für Unternehmen und Private

Übersichtlichkeit, kurze Entscheidungswege, effiziente Aufgabenerfüllung: Die Reform stärkt den Kanton Glarus und die drei Gemeinden im Standortwettbewerb. Sie führt zur Optimierung der Raumplanung und macht das Glarnerland für Investoren noch interessanter. Schon heute gehört Glarus zum vorderen Drittel der steuerlich attraktivsten Schweizer Kantone. Auch als Wohnort zieht das Glarnerland an: Das moderne Schulwesen, der zeitgemässe Service Public, die günstigen Bodenpreise, die Nähe zu den Wirtschaftszentren und der unmittelbare Erholungsraum machen die drei Gemeinden besonders interessant für Familien, Paare und Alleinstehende.