«Wir freuen uns auf drei wunderschöne Tage»

Vom 11. bis 13. Juni 2021 soll der erste ökumenische Kantonale Kirchentag im Kanton Glarus stattfinden. Bereits jetzt sind schon einige Arbeiten geleistet worden, erklärte OK-Präsident Martin Laupper an der Medienkonferenz von letztem Freitag.



«Der Anlass soll ein Zeichen für die christliche Kultur im Glarnerland sein», verriet zu Beginn der Konferenz OK-Präsident Martin Laupper. Denn der erste ökumenische Kantonale Kirchentag soll ein möglichst breites Spektrum abdecken und die gesamte Bevölkerung im Kanton Glarus ansprechen. Froh zeigt er sich auch darüber, dass sich die beiden Landeskirchen mit einem namhaften finanziellen Beitrag für die Premiere ausgesprochen haben. Ausserdem sei es 2021 genau 30 Jahre her, dass ein letzter Kirchentag stattgefunden hat, damals jedoch noch von der Evangelischen Landeskirche alleine organisiert. «Mit Pfarrer Harald Eichhorn (kath.) und Pfarrer Ulrich Knoepfel (ref.) sind die beiden Kirchen als Beirat schon aktiv in die Organisation eingespannt.» Mit Freikirchen sei man zudem im Gespräch, hier habe die Evangelisch-Methodistische Kirche grosses Interesse bekundet. «Es soll ein Fest sein, das sicher keine Missionierungsveranstaltung, aber auch keine «Chilbi» sein wird», führte Cornelia Deuber, Programmverantwortliche, aus. Start und Abschluss soll dabei jeweils das Läuten aller Glocken im Kanton Glarus sein, bevor am Samstag die Sternschnuppen-Nacht durchgeführt wird. Hier sollen nach dem Motto «bi de Lüüt im Dorf» in allen Dörfern, am liebsten in allen Gotteshäusern, kleinere und grössere Aktivitäten als Sterne in die Nacht leuchten. Am Samstag sollen sich die Veranstaltungen auf den Kantonshauptort konzentrieren, wo über das ganze Stadtgebiet Anlässe in den Themenbereichen Musik, Bildung Kunst, Literatur oder auch Weltoffen stattfinden werden. Zum Abschluss findet in der Stadtkirche ein grosses gemeinsames Singen – darunter auch ein spezielles Kirchentag-Lied – bevor das grosse Food-Save-Bankett den zweiten Tag abschliessen wird. Ein grosser Festgottesdienst ist dann das eigentliche Highlight am Sonntag – ob auf dem Landsgemeindeplatz oder in der Stadtkirche – hängt dabei sicher auch von Petrus ab – wo aus allen Dörfern ein Kilo Salz nach Glarus getragen werden soll, hier vermengt wird, und als «Bhaltis» den Teilnehmern als Erinnerung mitgegeben wird. Passend zur ausgewählten Losung «Salz der Erde und Licht der Welt». Gespannt zeigt sich hier auch Laupper, wie sich das Programm bis ins Jahr 2021 weiter konkretisieren wird, und was alles an den drei Tagen des ersten ökumenischen Kantonalen Kirchentages im gesamten Glarnerland angeboten wird. «Wir haben eine gewisse Vorarbeit geleistet. Ich bin mir aber sicher, dass wir jetzt einiges ins Rollen bringen werden.»