«Wir sind auf dem richtigen Weg!»

Der Präsident der Luftseilbahn Kies-Mettmen AG, Hermann Luchsinger, konnte an der Generalversammlung von letztem Samstag auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr blicken. Auch die Vorbereitungen für die grosse Sanierung sind auf Kurs. Sorgenkind hingegen bleibt das Berggasthaus.



Der Präsident der Luftseilbahn Kies-Mettmen AG
Der Präsident der Luftseilbahn Kies-Mettmen AG

Die Luftseilbahn Kies-Mettmen AG reitet weiter auf ihrer kleinen Erfolgswelle. Denn auch das letzte Geschäftsjahr schloss wiederum sehr positiv. Dies konnte der Präsident Hermann Luchsinger am letzten Samstag den Aktionären an der Generalversammlung im Berggatshaus Mettmen berichten. Dank dem rund 180 000 Franken Gewinn konnten weitere Abschreibungen getätigt werden. Und auch die kleine Preiserhöhung sei von den Gästen durchaus positiv aufgenommen worden. «Unsere Bahn gehört so deutlich zu dem Drittel der Bergbahnen, die erfolgreich operieren», schloss Luchsinger seinen Rückblick. Für die Zukunft steht bereits eine grosse Aufgabe an, die Bahn muss nach vielen Jahren tadelslosen Betriebs planmässig saniert werden. «Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochturen.» Zwar sei die Finanzierung im Rahmen von 1,7 bis 1,9 Millionen Franken noch nicht komplett abgesichert. Vom Kanton, der Gemeinde und der SN Energie sind namhafte Beträge zugesagt oder in Aussicht gestellt worden. «Die SN Energie und Glarus Süd haben uns dafür eine Bedingung gestellt.» Diese Bedingung betrifft das einzige Sorgenkind auf Mettmen. Beide Partner möchten eine Entflechtung von der Luftseilbahn und dem Berggasthaus Mettmen. Da bei der Immobilie auch grosse Sanierungs- und Umbauarbeiten nötig sind, sucht die AG nach verschiedenen Lösungen. «Optionen sind zum Beispiel der Verkauf oder die komplette Eingliederung.» Angebote seien zwar eingegangen, davon seien aber die meisten nicht wirklich handfest.

Mit grossem Dank verabschiedete Luchsinger anschliessend das Wirteehepaar Monika und Sepp Stich, welche rund vier Jahre das Berggasthaus umsichtig führten. Für den Sommerbetrieb konnte eine Zusammenarbeit mit der lintharena aufgegleist werden. Ein junges Team von Fachleuten führt den Gastronomiebetrieb. «Für uns ist das ein absoluter Glücksfall, bis wir wissen, wie es mit dem Berggasthaus weitergeht.» Über die Qualitäten des frischen Teams konnten sich die Aktionäre gleich beim anschliessenden Nachtessen ein eigenes Bild machen.