Wirbelwinde im Aufwind!

Die erste Mannschaft der Hurricanes Glarnerland Weesen tritt am heutigen Sonntag in Heiden gegen den Tabellenletzten UHC Wängi an. Um 12:15 ist Anpfiff und das Spiel geht los!




 Auf der schnellen Unterlage – gespielt wird heute auf Parkett – tasten sich die beiden Teams in der Startphase noch etwas ab, ohne dass sich eine der Mannschaften nennenswerte Vorteile erspielen kann. In der neunten Minute ist es dann der Glarner Stürmer Marco Schlittler, der sich dank starkem «Vorchecking» den Ball vom gegnerischen Verteidiger schnappt und schliesslich abgeklärt zum 1:0 für die Hurris einschiesst. Mit diesem Treffer sind nun auch die Gäste aus Wängi im Spiel angekommen. Nur wenige Minuten nach dem Führungstreffer verwerten die Thurgauer einen Konter etwas glücklich zum 1:1 Ausgleich. Und wieder nur kurze Zeit später heisst es bereits 1:2 aus Glarner Sicht. Nach einem Abpraller vor dem Glarner Tor reagiert der gegnerische Stürmer am schnellsten und schiesst seine Farben erstmals in Front. Mit dem Stand von 2:1 für den UHC Wängi gehen die beiden Teams dann auch in die erste Pause. 

In der Garderobe richtet Sandro Polli einige motivierende Worte an die Mannschaft und versucht, die Spielfreude wieder zu wecken. Und siehe da! Es scheint, als ob die Worte ihre Wirkung nicht verfehlten: Die Hurricanes starten äusserst druckvoll in den zweiten Abschnitt. Der Ball zirkuliert phasenweise sehr sehenswert durch die Glarner Reihen, da bedient Jonas Hösli seinen Stürmerkollegen Djan Gächter, welcher den Ball auf spektakuläre Art und Weise direkt aus der Luft zum 2:2 Ausgleich in die Maschen hämmert und auf diese Weise diesen schönen Spielzug krönt. Nun sind die Wirbelwinde im Hoch: nach einem langen Pass, nimmt Nicolas Schneider den Ball an und liefert damit die ideale Vorlage für den bereitstehenden Marco Schlittler, der mit dem Treffer zum 3:2 sein persönliches Doppelpack an diesem Sonntag perfekt macht! Dann kommen die Glarner zu ihrem ersten Powerplay: Auch da lassen die Hurricanes den Ball gut laufen und zwingen den Gegner so zu viel Laufarbeit, was wiederum Fehler provoziert. Schliesslich ist es Beni Jakob, der eine schöne Kombination auf Pass von Florian Weber mit einem satten und zugleich präzisen Schuss abschliesst und damit auf 4:2 stellt. Der Gegner aus Wängi kommt in dieser Phase des Spiels kaum zu Chancen, und wenn doch, dann macht Markus Marti im Glarner Tor auch heute einen starken Job und lässt sich in diesem Drittel nicht mehr bezwingen. Seine Vorderleute haben aber noch immer nicht genug: Kurz vor Ende des zweiten Abschnitts ist es Luca Wiederkehr, der auf Pass von Yanick Vordermann gar auf 5:2 aus Sicht der Hurricanes erhöhen kann. 

Im letzten Drittel geht es für die Glarner dann darum, nicht übermütig zu werden und konsequent weiterzuarbeiten. Mit seiner ruhigen Art trägt Interimscoach Michael (Kirsch) Elmer seinen Teil dazu bei, dass dieses Unterfangen über weite Strecken funktioniert. Zwar kommen die Thurgauer mit einem Treffer in Überzahl noch einmal auf, doch auch auf diese Situation haben die Hurricanes heute eine passende Antwort, nämlich in der Person von Nicolas Schneider: Ohne lang zu fackeln zieht er im hohen Slot einfach mal ab und hämmert den Ball ins gegnerische Tor! In den Schlussminuten versucht es der UHC Wängi auch noch ohne Torhüter, doch auch zu fünft gegen sechs Feldspieler können die Hurricanes den Vorsprung souverän verwalten und so ertönt beim Stand von 6:3 für die Glarner die Schlusssirene. 

Nach zuletzt etwas verkorksten Partien ist die Freude über den errungenen Sieg umso grösser! Dieses Spiel gibt auch wieder viel Selbstvertrauen für die kommenden, wichtigen Spiele gegen die besten Mannschaften dieser Liga. Bereits am nächsten Sonntag, 03. Februar treffen die Hurricanes in Trimmis auf den UHC Tuggen-Reichenburg.