Marketing im Fokus
Nach dem erfolgreichen Start der Wirtschaftswoche am gestrigen Tag, ging es heute mit vielen neuen und praktischen Inputs weiter. Nachdem wir gestern unsere Unternehmen gegründet, Rollen verteilt und uns mit der Vision, Mission und der Strategie auseinandergesetzt hatten, stand heute vor allem das Thema Marketing im Mittelpunkt. Am Morgen starteten wir mit einer Präsentation von Tenz. Dabei erhielten wir spannende Einblicke in die Erstellung von Werbevideos. Wir haben gelernt, worauf es bei einem guten Werbevideo besonders ankommt und wie man die Aufmerksamkeit der Zuschauerinnen und Zuschauer gewinnen kann. Besonders wichtig sind dabei Licht, Bewegung und vor allem der Ton. Uns wurde dabei gesagt, dass ein gutes Video ungefähr zu 51 Prozent aus Sound und zu 49 Prozent aus dem eigentlichen Video besteht. Dadurch wurde uns bewusst, dass nicht nur die Bilder entscheidend sind, sondern auch die richtige Musik, Geräusche und andere Tonelemente einen grossen Einfluss auf die Wirkung eines Werbespots haben. Ausserdem sollte ein Werbevideo nicht zu lange sein, weil die Zuschauer sonst das Interesse verlieren. Nach diesem spannenden Einstieg erhielten wir verschiedene weitere Inputs rund um Marketing und die Präsentation unseres Unternehmens. Dabei konnten wir unser bisheriges Wissen erweitern und neue Ideen für unsere eigene Firma sammeln.
Anschliessend ging es für uns an die praktische Arbeit: Wir konnten mit der Planung und Umsetzung unseres eigenen Werbevideos beginnen. Dabei mussten wir uns überlegen, wie wir unser Produkt möglichst kreativ und überzeugend präsentieren können. Die Inputs vom Morgen halfen uns dabei, erste Ideen zu entwickeln und darauf zu achten, dass unser Video nicht nur gut aussieht, sondern auch durch Bewegung, Licht und Sound Aufmerksamkeit erzeugt. Der heutige Tag zeigte uns einmal mehr, dass ein Unternehmen nicht nur ein gutes Produkt braucht. Genauso wichtig ist es, dieses Produkt richtig zu präsentieren und potenzielle Kundinnen und Kunden davon zu überzeugen. Nachdem gestern die Grundlagen für unsere Unternehmen gelegt wurden, konnten wir heute einen weiteren wichtigen Schritt machen und unser Wissen direkt in die Praxis umsetzen. Morgen geht es weiter mit der Arbeit an unseren Unternehmen und unseren Produkten. Dabei werden wir unsere bisherigen Ideen weiterentwickeln und versuchen, unser Unternehmen Schritt für Schritt erfolgreicher zu machen.
Von der Idee zum Unternehmen
Von Dila Yilmaz und Patricia Trümpi
Die eigene Firma und das grosse Geld: Für viele ein Traum, doch der Weg dorthin ist mit Herausforderungen und Hindernissen verbunden.
Mit Aspekten rund um Wirtschaft, Unternehmertum und Erfolg beschäftigt sich die Wirtschaftswoche 2026, die mit einer Eröffnungsrede von Heinz Martinelli eröffnet wurde. Er gab uns eine kleine Einführung in die gesamte Woche. Zudem hat Johannes Läderach uns einen Teil der Geschichte von Läderach erzählt, unter anderem, wie alles begonnen hatte. An der Wirtschaftswoche nehmen Kantischülerinnen und -schüler sowie Schülerinnen und Schüler der KBS (Kaufmännische Berufsfachschule) des Kantons Glarus teil.
Anschliessend ging es weiter in die jeweiligen Klassenzimmer, in denen uns die WIWAG-Webseite vorgestellt wurde, eine Unternehmenssimulation, die während der Wirtschaftswoche eingesetzt wird. Daraufhin haben wir uns in unserem Unternehmen zusammengesetzt und die Rollen verteilt. Wir haben im Laufe des Tages viele hilfreiche Inputs von den Spielleitern bekommen, beispielsweise über die Bedeutung von Vision, Mission und Strategie: Während die Vision die langfristigen Ziele und Vorstellungen eines Unternehmens beschreibt, definiert die Mission den grundlegenden Zweck und Auftrag. Die Strategie zeigt schliesslich auf, wie diese Ziele erreicht werden sollen.
Zudem erhielten wir wertvolle Tipps zum professionellen Auftreten, insbesondere bei Präsentationen und im Umgang mit Kunden und Geschäftspartnern. Wir wurden auch über mögliche Gefahren und wichtige Dinge informiert, auf die man bei einer Firmengründung achten muss. Zum Beispiel, dass man keinen Firmennamen wählen darf, der bereits existiert oder einem anderen zu ähnlich ist, und welche Folgen dies hat. Ausserdem trafen wir bereits Entscheidungen über unsere Unternehmung und besprachen unsere Ziele, Strategien und Werte.
Mit dem heutigen Tag haben wir wichtige Grundlagen kennengelernt: die Vision, welche langfristige Ziele und Vorstellungen eines Unternehmens beschreibt, die Mission, welche dessen grundlegenden Auftrag und Zweck festlegt, sowie die Strategie, die den Weg zur Erreichung dieser Ziele vorgibt.
Morgen geht es bereits weiter mit weiteren Inputs, vor allem über Marketing und Finanzen.
Die Wirtschaftswoche 2026 ist gestartet!
von Simone Eisenbart Geschäftsfüherin Glarner Wirtschaftskammer
Heute fiel in Glarus der Startschuss zur diesjährigen Wirtschaftswoche. 89 Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule und der Kaufmännischen Berufsschule Glarus übernehmen während einer Woche unternehmerische Verantwortung: Sie entwickeln ein Produkt, bauen ihr eigenes Unternehmen auf und versuchen, dieses erfolgreich am Markt zu positionieren.
Eröffnet wurde die Wirtschaftswoche von Martin Ilg, Rektor der Kantonsschule Glarus, Johannes Läderach, Präsident der Glarner Wirtschaftskammer, und Heinz Martinelli, Vorsteher des Amts für Wirtschaft und Arbeit des Kantons Glarus. Mit ihren Begrüssungsworten gaben sie den Jugendlichen wichtige Gedanken und Motivation für die bevorstehende Woche mit.
Johannes Läderach teilte dabei auch persönliche Erfahrungen aus seinem Unternehmertum. Unternehmerinnen und Unternehmer stehen immer wieder vor Entscheidungen. Dabei gilt: Wenn man nichts tut, geschieht auch nichts. Es braucht Mut, Chancen zu erkennen und sie zu nutzen – aber auch die Bereitschaft, sich zu fragen, welchen Beitrag man als Unternehmerin oder Unternehmer für die Gesellschaft und für die Bewältigung der aktuellen Herausforderungen leisten kann.
Seine Botschaft an die Jugendlichen: Unternehmerisches Denken bedeutet, das Feuer zu spüren, etwas bewegen und selbst gestalten zu wollen. Unternehmen – nicht unterlassen.
Genau darum geht es in der Wirtschaftswoche: ausprobieren, entscheiden, Verantwortung übernehmen, eigene Ideen entwickeln und erleben, was es bedeutet, unternehmerisch tätig zu sein.
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr: Gleich drei Glarner Unternehmen öffnen ihre Türen und ermöglichen den Jugendlichen einen direkten Einblick in ihre Welt. Die Resilux AG in Bilten, die A. & J. Stöckli AG in Netstal und die möbelfabrik horgenglarus in Glarus stellen sich den Schülerinnen und Schülern zur Verfügung.
Im Zentrum steht das Thema Kreislaufwirtschaft. Die Jugendlichen erhalten den Auftrag, einen eigenen Designhocker zu entwickeln, dazu ein Unternehmen aufzubauen und ihr Produkt erfolgreich zu vermarkten. Von der Idee über die Entwicklung bis hin zu Marketing und Verkauf – eine Woche voller unternehmerischer Erfahrungen wartet auf sie.
Ein grosser Dank gilt allen Spielleiterinnen und Spielleitern, die ihre Erfahrung und Zeit einbringen und die Jugendlichen während dieser intensiven Woche begleiten. Ebenso danken wir den drei Unternehmen für ihre Offenheit und Unterstützung, Regula Tanner, Rektorin der KBS Glarus, sowie Simone Eisenbart, Geschäftsführerin der Glarner Wirtschaftskammer. Ohne das Engagement all dieser Personen und Institutionen wäre die Wirtschaftswoche nicht möglich.
Die Wirtschaftswoche wird getragen von wirtschaftsbildung.ch, der Glarner Wirtschaftskammer, der Kantonsschule Glarus und der KBS Glarus.
Nun wünschen wir unseren 89 jungen Unternehmerinnen und Unternehmern eine spannende, lehrreiche und mutige Woche. Mögen viele Ideen entstehen, Chancen erkannt und Entscheidungen getroffen werden.
Wer die Wirtschaftswoche mitverfolgen möchte, ist herzlich eingeladen, einen Blick auf unsere Homepage zu werfen. Dort werden während der Woche laufend Highlights und Einblicke aus dem Geschehen aufgeschaltet.
https://www.glwk.ch/aktuell














