Die umtriebige Berliner Pianistin und Komponistin ist aus der deutschen Jazzszene nicht mehr wegzudenken. Mit ihrem preisgekrönten Trio spielt sie ihre oft auf lyrischen Werken basierenden Kompositionen. Gern lädt sie sich dazu auch internationale Gäste ein. Ihr Album «Scattering Poems» mit der norwegischen Sängerin Rebekka Bakken hielt sich mehrere Wochen in den deutschen Jazz-Top-Ten und erhielt den German Jazz Award in Gold.
Ihr Trio hat die Musikerin zwischenzeitlich zum Julia Hülsman Quartett erweitert, das nun erstmals in Glarus auftritt. Dessen Debütalbum «Not Far from Here» wurde 2021 mit dem Deutschen Jazzpreis honoriert. Auf ECM erschien auch ihre letzte Quartett-Veröffentlichung «The Next Door», dem die Fachzeitschrift «Stereoplay» 2022 «eine Welt der musikalischen Intimität» attestierte, während «Fono Forum» im November desselben Jahres befand: «Wunderschön und fast nicht von dieser Welt».
Mit zahlreichen internationalen Auftritten – von europäischen Festivals bis hin zu Konzertreisen nach Nord‐ und Südamerika sowie Asien – hat sich das Quartett weit über Deutschland hinaus einen Namen gemacht und gilt heute als eine der eigenständigsten Jazzformationen Europas.
Julia Hülsmann Quartett, 16. Mai 2026, Anna-Göldi-Museum, Ennenda. Vorverkauf: www.kfm.gl




