Seit mehreren Jahren bereits setzt sich die überparteiliche Arbeitsgruppe mit der Thematik des Ausländerstimmrechts auf kantonaler Ebene auseinander und sucht nun den intensiveren Kontakt zum Glarner Stimmvolk, um für Zustimmung zum entsprechenden Memorialsantrag zu werben.
Positive Rückmeldungen
Die Bilanz der ersten Standaktionen fällt erstaunlich positiv aus. „Das unterstütze ich voll und ganz“ sagt eine junge Frau, während sie den Flyer zurückreicht: „Den habe ich schon mit der Post bekommen und gelesen“. Zwei junge Männer sind der Ansicht, ein Stimmrecht auf Gemeindeebene würde ausreichen und eine ältere Dame erinnert sich im Gespräch noch daran, wie es war, als sie selbst nicht wählen durfte: „Da sind die Männer zur Landsgemeinde gegangen und wir Frauen mussten zu Hause bleiben und haben die Faust in der Tasche geballt.“ Ihre Gesprächspartnerin lächelt sie an: „Dann wissen Sie ja, wie es mir geht“.
Persönliche Gespräche
Es kommt zu vielen sehr persönlichen Gesprächen, in denen so mancher auf seinen ausländischen Ehepartner oder einen eingewanderten Vorfahren verweist. „Eigentlich ist Glarus absolut multikulturell“, so das Fazit eines Beteiligten. Der Glarner Landsgemeinde ist ein wegweisender und mutiger Entscheid jedenfalls zuzutrauen.
Nicht nur bei den Wahlen ein wichtiges Polit-Jahr


