Zehn Jahre Weihnachts-Varieté bei Zirkus Mugg

10 Jahre Weihnachts-Varieté – 10 Jahre Weihnachtszauber vom Glarner Zirkus Mugg. Was vor zehn Jahren im Vorzelt vom Zirkus Mugg seinen Anfang nahm, hat sich bis heute zu einem grossen Highlight in der Adventszeit im Glarnerland entwickelt. Sinnbildlich zeigte sich der Gründer Urs Muggli, alias Clown Mugg am Ende der Jubiläumsvorstellung mit einem grossen Märchenbuch in der Arena, als wolle er damit ausdrücken; «ein Märchen ist heute Realität geworden.»




«Damals vor zehn Jahren haben wir unsere Weihnachtsvorstellungen, noch in Engi, vor knapp 12 Zuschauern abgehalten.» Wie Mugg in seiner Begrüssung zur Premiere der Jubiläumsveranstaltung betonte, war noch keine Heizung für die Gäste vorhanden gewesen, sondern es wurde lediglich heisse Luft in das Vorzelt geblasen. «Wer nahe am Rohr sass, wurde fast geröstet, während die weiter entfernten Gäste schlicht fast erfroren.» Mit viel Humor blickte er auf die verflossenen Jahre zurück. Auch das diesjährige Programm hat einen grossen Bezug zu den vergangenen zehn Jahren Weihnachts-Varieté.

Zuschauer haben die Impulse zum Programm gegeben

«Wir haben unser heutiges Programm mithilfe der Zuschauer der früheren Vorstellungen gestaltet. In einem Buch konnten diese jeweils nach dem Besuch eintragen, welche Nummer am besten gefallen hat.» Dann haben wir unser Lager mit den vielen Requisiten und Kostümen geöffnet, um diese Originale zu den gewünschten Nummern einzusetzen. Wie er weiter ausführte, hätten sie im Team das Programm jeweils selbst zusammengestellt und viele Geräte selbst gebaut. «Die von den Zuschauern am meisten gewünschte Nummer ist die Todesleiter.» Nach Mugg eine sehr anspruchsvolle Vorführung, bei der vor allem auch das Timing der Akrobaten absolut genau stimmen muss. Dass sie diese Vorführung auch heute noch perfekt beherrschen, davon konnten sich die Premierengäste persönlich überzeugen. Aber auch die übrigen, sehr anspruchsvollen Nummern begeisterten die Gäste und brachten diese immer wieder zum Staunen. Was aber vor allem ausstrahlt, ist das Engagement der Artistinnen und Artisten. Sie lieben ihre «Passion», sie strahlen Freude und Begeisterung aus. Zirkus im Kleinen, kann auch etwas ganz Grosses sein. Teamwork, Zusammengehörigkeit, dies spürt der Gast während der gesamten Vorstellung.

Das Essen wird zwischen den Nummern richtig zelebriert

Denn kaum hat der Artist oder die Artistin die Nummer beendet, wird beim Servieren der nächsten Speisefolge mitgeholfen. Die Speisen werden aber nicht einfach nur serviert, sondern mit viel Fantasie richtig zelebriert. In stets neuen Variationen und auch sehr humorvoll werden die ausgezeichneten Speisen zu den Gästen «transportiert». Das vorzügliche Essen wird in der eigenen Küche hergezaubert. «Wir verwenden nur reine Naturprodukte und beziehen diese wenn immer möglich aus der Region», wie Clown Mugg betonte.

Die ganz speziell auf die Möglichkeiten des «kleinen» Zirkus und auf kommende Weihnachten zugestimmte und ausgezeichnete Choreografie und die engagierten Artistinnen und Artisten haben an diesem Abend die anwesenden Gäste bereits in weihnachtliche Stimmung versetzt. Zirkus im Glarnerland zur Vorweihnachtszeit hat seinen ganz speziellen Reiz.