«Zeit für dich – Zeit für mich»

Die KISS-Präsidentin Andrea Trummer begrüsste die Genossenschafterinnen und Genossenschafter und die Gäste zur zweiten Generalversammlung. Sie liess das Vereinsjahr Revue passieren – es stand ganz im Zeichen des Aufbaus.




Die Zahl der Genossenschafterinnen und Genossenschafter wuchs kontinuierlich und umfasst mittlerweile über 200 Personen, wovon 134 aktive und die anderen ideelle Mitglieder sind. Vernetzungen, Absprachen und die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen gestalteten sich sehr erfreulich: Freiwilligenarbeit soll sich nicht konkurrieren.

Über 1100 Stunden Arbeit wurden im Jahr 2017 in unserer Genossenschaft von Freiwilligen geleistet: das jüngste Mitglied war 15 Jahre alt, das älteste 98 Jahre. Die Geschäftsleiterinnen Monika Waldvogel-Zweifel und Hedy Grossenbacher berichteten von den Einsätzen der 80 gegründeten Tandems: Kontakte, gemeinsame Ausflüge, Gespräche, Hilfe im Haushalt und Alltag, kleinere Reparaturen, Sprachen lernen und Angehörigenentlastung waren am meisten gefragt.

Spontan entschied sich Telesüdostschweiz im November einen Beitrag zu drehen, welcher auf der Webseite abgerufen werden kann und einen guten Einblick in das KISS-Modell gewährt. Inzwischen partizipieren auch Menschen in den Alters-Pflegeheimen Glarus an der freiwilligen Nachbarschaftshilfe mit Zeitgutschrift. Dank grosszügiger Unterstützung der öffentlichen Hand, weiteren Akteuren und Sponsoren ist die Finanzierung für die nächsten 2 Jahre gesichert.

KISS-Kafi

Jeden Monat luden Barbara Müller und Federica Jenny-Solbach ein, sich bei Kaffee und Kuchen auszutauschen. Fragen wurden beantwortet, Probleme einer Lösung zugeführt, neue Leute kennengelernt, Ideen ausgetauscht, neue Tandems gebildet und ein kleines Programm angeboten. Diese Begegnungsmöglichkeit wurde geschätzt, vielfältig gestaltet und die Besucherzahl verdoppelte sich auf bis zu 30 Interessierten.

An der Buchvernissage begründete Susanna Fassbind noch einmal das Vorsorgemodell, welches sie ins Leben gerufen hat: Der Zusammenhalt der Generationen wird gefördert, der Verbleib zu Hause wird verlängert, was wiederum präventive Wirkung auf die Gesundheitskosten hat. Auf ihre eigene, spezielle Art interviewte sie Genossenschafterinnen und Genossenschafter und verfasste darüber ihr Buch: «Zeit für dich – Zeit für mich».

Anschliessend überbrachte der Präsident von KISS Schweiz, Ruedi Winkler, seinen Dank an die Glarner Genossenschaft: Wir knüpfen weiter am KISS-Teppich.