Zu Finanziellem, Wahlen, allgemeinen Mitteilungen und anderem

Die ordentliche Kirchgemeindeversammlung fand im Anschluss an den gemütvollen und bewegenden Taufgottesdienst im Chilcheträff im nördlichen Teil des Gesellschaftshauses statt. Die traktandierten Geschäfte waren nach rund einer Stunde durchberaten. Alles wurde im Sinne des beantragenden Kirchenrates entschieden. Eine Anfrage betraf die Buchung der einprozentigen Bausteuer.




Als sechstes Mitglied des Rates wurde Alexandra Thomann als neue Kirchenrätin gewählt. Der Rat ist damit noch nicht komplett. Angeregt wurde, bei der Verteilung des Abendmahls die alte, bewährte Form wieder einzuführen und auf Wein zu verzichten.

Präsidiale Mitteilungen


Walter Hefti, Präsident des Kirchenrates, wartete mit einer wahren Fülle an Mitteilungen auf. Er erwähnte die bald anstehende Verleihung eines kulturellen Anerkennungspreises an unsere Organistin Ruth Illi. Ihr langjähriges, umfassendes Schaffen, das auch die Organisation zahlreicher Konzerte zum Inhalt hat, wird vom Rat und der Kirchgemeinde sehr geschätzt. Als neue Leiterin des Teenie-Treffs für Zehn- bis Zwölfjährige konnte erfreulicherweise die in Glarus wohnhafte Stephanie Züger-Legler gewonnen werden. Sie wurde herzlich willkommen geheissen. Der Stellenantritt erfolgt per 1. August dieses Jahres.

Die Vizepräsidentin des Rates, Susanne Abesser, wurde unlängst in die Geschäftsprüfungskommission der Landeskirche gewählt.

Breiten Raum nahmen die Informationen über zwei Projekte der Landeskirche ein. Mit der Familien- und Generationenkirche wird man sich gemeindeintern und deren Grenzen überschreitend in aufwendiger und kostenintensiver Weise befassen. Bisher haben Personen aus sechs Kirchgemeinden teilgenommen. Ennenda ist mit Pfarrer Peter Hofmann, Susanne Abesser und Walter Hefti vertreten. Es werden in dieser ersten Etappe zeitintensive Gespräche mit Kirchgemeindemitgliedern, sogenannte Zielgruppengespräche geführt. Eine erfahrene Fachfrau begleitet diesen Prozessteil. Wegen der Finanzierungsform hat sich eine Kirchgemeinde ans Verwaltungsgericht gewendet. Das Urteil ist ausstehend. Den Prozess will man aber weiterführen, somit muss die «Notfinanzierung» anders, das heisst aus Mitteln der laufenden Rechnung, geregelt werden. Das zweite Projekt trägt den Titel «Runder Tisch». Es läuft ebenfalls unter dem Patronat der Landeskirche und befasst sich mit der finanziellen Situation der gesamten Kirche und damit zusammenhängenden Strukturformen. Als Erstes wird ein einheitlicher Kontoplan für alle Kirchgemeinden eingeführt. Anlässlich einer kommenden Versammlung wird wieder informiert.

Auf zahlreiche kirchliche Handlungen (Taufe, Konfirmation, Bestattungen, Trauungen, Kirchenein- und -austritte) wurde detailliert hingewiesen. 1262 Personen (fünfzehn weniger als im Vorjahr) gehören unserer Kirchgemeinde an.

Die unbefriedigende Situation mit der Verstärkungsanlage in der umfassend renovierten Kirche konnte nach gründlichen Tests markant verbessert werden.

Der Rat hat alle kirchlich Mitarbeitenden zu einem gemütlichen Treff eingeladen. Das wird demnächst stattfinden.

Jahresrechnung 2012 der Kirchgemeinde

Gutsverwalter Fritz Weber erläuterte verschiedenste Positionen. Die Ausgabendisziplin der jeweils Verantwortlichen ist mustergültig. Ein recht erfreulicher Abschluss war bei einem Total von knapp 539 000 Franken mit dem Vorschlag von beinahe 37 700 Franken möglich. Der sogenannte Verlustvortrag konnte damit reduziert werden. Inskünftig – so hofft der Rat – werden wieder Rückstellungen für künftige Aufgaben möglich. Praktisch alle budgetierten Positionen konnten eingehalten werden. Zusätzliche Ausgaben erwuchsen unter anderem wegen der vielen Sitzungen und Teilnahmen an den kantonalen Projekten. Erläutert wurden sodann die beiden Fondsrechnungen (Anna Trümpy. Kulturelle Aktivitäten). Eine Anfrage betraf die einst beschlossene Steuererhöhung (Bausteuer) um ein Prozent. Dieser Betrag soll inskünftig nicht mehr zweckentfremdet eingesetzt werden. Mit der Antwort konnte sich der Fragende nur bedingt einverstanden erklären. Grossmehrheitlich wurde die Jahresrechnung in der Abstimmung gutgeheissen.

Wahl eines Ratsmitglieds, Umfrage


Neues Ratsmitglied wurde die 35-jährige Alexandra Thomann. Der Rat zählt mit ihr sechs Personen für den Rest der Amtsdauer 2010–2014. Ein siebtes Mitglied wird noch gesucht. Mit freundlichem Beifall wurde dieses nicht selbstverständliche Engagement honoriert.

Der Präsident richtete seinen verdienten, herzlichen Dank an das Pfarrehepaar Iris Lustenberger Hofmann und Peter Hofmann, die vielen Bediensteten und freiwillig Mithelfenden, die Ratsmitglieder und Kirchgemeindemitglieder, die willkommen mitbeteiligt sind. Aus der Mitte der Versammlung wurde nachhaltig angeregt, wieder zur alten, bewährten Form der Abendmahlsfeier und damit den Verzicht auf wahlweise Abgabe von Wein zu verzichten. Diese Anregung wurde sehr nachhaltig unterstützt, wie die Konsultativabstimmung zeigte. Noch konnte man für eine kurze Zeitspanne beim sorgsam zusammengestellten Apéro verweilen, bevor man sich mit der Hoffnung auf mehr Wärme und regenfreie Tage auf den Heimweg begab.