Zugang zur Musik mit Instrument und Stimme

Erstmals öffnete die Glarner Musikschule vergangene Woche den Instrumentenparcours während drei Tagen. Den ersten und zweiten Schulklassen des Kantons wurde von der Musikschule die Gelegenheit geboten, im Rahmen ihres Schulmusikunterrichtes als Exkursion den Instrumentenparcours in Glarus zu besuchen. Das Konzept des diesjährigen erfolgreichen Instrumentenparcours hat sich voll bewährt.



Schon voll dabei beim Ausprobieren des Akkordeons oder des Schwyzerörgeli. (Bild: zvg)
Schon voll dabei beim Ausprobieren des Akkordeons oder des Schwyzerörgeli. (Bild: zvg)

Zahlreiche Lehrpersonen haben mit ihren Klassen zusammen dieses Angebot genutzt. Am Mittwochnachmittag herrschte dann nochmals Hochbetrieb im Haus Insel in Glarus; viele Kinder besuchten nochmals mit ihrem Vater oder der Mutter zusammen den Parcours, was von den Eltern allgemein sehr geschätzt wurde.
Der Andrang der kleinen angehenden Musikerinnen und Musikern war zeitweise so gross, dass Wartezeiten entstanden sind. Die Lehrpersonen der Musikschule hatten alle Hände voll zu tun, um den Kindern das Anblasen einer Flöte, das Streichen eines Cellos, das Zupfen einer Gitarre oder das in die Händenehmen eines anderen Instrumentes näher zu bringen.

Nicht weniger als 20 verschiedene Instrumente, von der Violine über das Saxophon, Klavier oder Keyboard hin zur E-Gitarre, Schlagzeug oder zum Marimbaphon, durften die Kinder ausprobieren und sich von den Lehrpersonen der Musikschule vorspielen lassen. Draussen vor dem Haus wurden zudem im eigens dafür aufgestelltes Zelt verschiedenste Instrumental- und Vocalensembles-Aufführungen geboten, damit die Kinder auch hören und erleben konnten, wie schön und motivierend das Zusammenspiel sein kann.

Die Kinder haben nun noch etwas Zeit, zusammen mit den Eltern und mit allfälliger Beratung einer Musiklehrperson das richtige und geeignete Instrument zu wählen. Bis anfangs Juni müssen die Kinder angemeldet sein, damit die Einteilungen vorgenommen werden können.