Zuhören statt Schlammschlacht

Konstruktiv diskutierende statt entzürnt streitende Politikerinnen und Politiker? Im Schatten des aktuellen Wahlkampfs für viele Mitbürgerinnen und Mitbürger beinahe unvorstellbar. Aber es gibt sie, diese Kräfte, die einander im Dialog anstatt im Kampf begegnen, die Feindseligkeit durch Verständnis ersetzen und die für einen Brückenbau statt gegenseitiges Blossstellen einstehen.

 



Alle an einem Tisch: Politiker der meisten Glarner Parteien assen gemeinsam Spaghetti (Bild: jhuber)
Alle an einem Tisch: Politiker der meisten Glarner Parteien assen gemeinsam Spaghetti (Bild: jhuber)

Eingeladen durch das Forum „Politik und Geschwisterlichkeit“ trafen sich Politikerinnen und Politiker von FDP, CVP, Grüne, SP und JUSO jenseits der politischen Schlammschlachten zu einem gemeinsamen Spaghettiessen in Glarus. Möglich wird das, wenn man seine vorgefassten Meinungen und politischen Überzeugungen zuhause lässt und neu lernt den Nächsten zu respektieren. Nach der Eröffnung durch Margreet Vuichard berichtete Diego Bigger, Präsident der Eidg. Jugendsession, über den Jugendkongress „Politics-Party.ch“, welcher vergangenen August unter dem Motto: „Die Zukunft der Politik: Brückenbau zwischen Standpunkten?“ stattfand. Auch eine Glarner Delegation unter Christian Marti reiste nach Martigny um über alle Generationen hinweg an der Politik von morgen weiterzubauen.
Zuversichtlich und voller Mut sehen die Teilnehmenden die Zukunft in Glarus, man wolle gemeinsam etwas anpacken, Zeichen setzen und die Jungen mit einbeziehen.