Zuversicht bei den Sportbahnen Elm dank Riesenwald-Projekt

Anlässlich der diesjährigen Generalversammlung der Sportbahnen Elm blickte VR-Präsident Hansjürg Rhyner auf ein schwieriges Geschäftsjahr zurück. Dank neuen Attraktionen im Sommer ist der Verwaltungsrat optimistisch, für die kommenden Jahre auf dem richtigen Weg zu sein.




Wie VR-Präsident Hansjürg Rhyner zu Beginn den 131 anwesenden Aktionärinnen und Aktionären erklärte, hätte sich das vergangene Geschäftsjahr vom Mai bis November recht erfreulich entwickelt. Anschliessend blieb aber der so wichtige Schnee aus und das für die Bahnen so wichtige Weihnachts- und Neujahrsgeschäft fiel buchstäblich ins «Grüne». Der tolle Schnee über die Ostertage hat das Ergebnis noch leicht verbessert, war aber sprichwörtlich nur ein Tropfen auf einen heissen Stein. Die Mitarbeiter hätten aber trotz widrigsten Umständen stets ihren vollen Einsatz geleistet.

Sommergeschäft laufend fördern und verbessern


«Es ist ein strategiescher Entscheid des Verwaltungsrates, das Sommergeschäft zu fördern.» Die vergangene Saison zeige, dass der Umsatz im Sommergeschäft erfreulicherweise gesteigert werden konnte. Rhyner wies darauf hin, dass die Sportbahnen ein sehr wichtiger Arbeitgeber in Glarus Süd sei, würden doch ganzjährlich 30 Mitarbeiter/-innen in Vollzeit beschäftigt, in den Spitzenzeiten im Winter seien es sogar mehr als 130 Beschäftigte. Vor allem der Spielplatz, welcher in diesem Jahr durch eine Kegelbahn erweitert wurde, erfreue sich bei Jung und Alt grosser Beliebtheit.

Riesenwald ein «riesen» Erfolg


«Diese Attraktion ist nicht mehr wegzudenken und hat eine Ausstrahlung und Anziehungskraft über die gesamte Schweiz.» Wie Rhyner weiter betonte, hätten verschiedene Medien im vergangenen Jahr laufend über diesen Riesenwald berichtet. So zum Beispiel die Coop-Zeitung mit einer Auflage von rund 3,5 Mio. Exemplaren, oder die Schweizerfamilie mit 650 000 Leserinnen und Leser. «Auch das vor einiger Zeit erschienene Buch «Riesengeschichten» über den Riesen Martin verkauft sich mit Erfolg und trägt ebenfalls zur Bekanntheit des Riesenwaldes und damit der Ferienregion Elm bei.»

Die Grüsse der Glarner Regierung überbrachte Volkswirtschaftdirektorin Marianne Lienhard. «Es wird in Zukunft von uns allen zusammen Anstrengungen fordern, damit wir mit dem Tourismus und im Speziellen auch mit unseren Bergbahnen in eine erfreuliche Zukunft blicken können.»

Wie all die Jahre zuvor, genossen die Aktionäre den vom Verwaltungsrat offerierten Imbiss und hatten dabei Gelegenheit, über das Vergangene, aber auch über die Zukunft intensiv zu diskutieren. Dabei kam sicher auch das Thema Sportbahnen/Bischofalp da und dort zur Sprache. Es bot ich an diesem wunderschönen Herbstsamstag auch die Gelegenheit, die einmalige Kulisse mit Bick auf das Tektonikarena Sardona UNESO-Welterbe zu geniessen. Fast vergessen; die Rechnung 2015/2016 schloss mit einem bescheidenen Gewinn von 825 Franken ab.