Die beiden Glarner Burgen (Sola und Bänzigen) beschäftigen schon seit einigen Jahren den Historischen Verein. An der HV von letzten Samstag wurden über Fortschritte und Projekte im Zusammenhang mit den beiden historischen Plätzen informiert. Bei der Burg Sola ist der Bau einer fixen Feuerstelle geplant ausserdem soll die Mauerkrone bearbeitet werden. In früheren Zeiten kam es leider immer wieder vor, das Touristen Steine aus der Ruine für ihre Feuerstelle verwendeten. Mit den neuen Installationen sollte dies künftig nicht mehr geschehen. Ausserdem wird ein Teil des Waldes rund um die Burg gerodet, so dass man einen besseren Ausblick hat und die Ruine auch besser zu sehen ist. Die Arbeiten werden in der zweiten Hälfte dieses Monats durch Angehörige der Schweizer Armee durchgeführt. Bei der Burg Bänzigen sind im vergangenen Jahr weitere Sondiergrabungen durchgeführt worden. Über die detaillierten Ergebnisse wird jedoch erste zu einem späteren Zeitpunkt informiert. Was jedoch heute schon bekannt ist, dass man auf die Fundamente eines massiven Turms gestossen ist. Für weitere Grabungen an der Ruine ist der Historische Verein auf Partner angewiesen.
Wie jedes Jahr gibt der Historische Verein ein Jahrbuch heraus. Die aktuelle Nummer hat als Hauptthema „Münzen und Münzfunde aus dem Land Glarus“ und hat auch über unsere Landesgrenzen grosse Beachtung gefunden. Durch zahlreichen Illustrationen, welche von verschiedenen inn- und ausländischen Museen angefordert werden mussten, waren die Kosten für dieses Jahrbuch deutlich höher normal. Trotzdem konnte die Jahresrechnung mit einem kleinen Überschuss abgeschlossen werden. Der Präsident Freddy Bühler-Zimmermann ist sich sicher, dass das kommende Jahrbuch nicht so viele Kosten verursachen wird. Des weiteren fanden im letzten Jahr wiederurm vier Vorträge und für einmal zwei Ausflüge statt. Während die Vorträge einen leichten Besucherrückgang zu verbuchen hatten, nahmen so viele Teilnehmer wie noch nie an den Ausflügen teil. Beides sind auch feste Bestandteile im kommenden Jahresprogramm.
«Tümpis» zwischen Vergangenheit und Zukunft


