Zwei für „Märchler“, vier für die Glarner

Am traditionellen Freundschaftsmatch, der alle zwei Jahre am Pfingstmontag in Glarus ausgetragen wird, gab es zwei Siege für die „Märchler“ und vier für die Glarner.



Sieger Standardgewehr Glarus mit den Schützen Schimitz
Sieger Standardgewehr Glarus mit den Schützen Schimitz

Bei sehr kühlen Verhältnissen, Sonnenschein und für einmal keinen Wind, waren die Verhältnisse in etwa gleich wie am Samstag zuvor beim Final der Gruppenmeisterschaft.
Unter den sieben gestarteten Gruppen waren lediglich zwei aus dem durchführenden Kanton.

Manfred Bächli ein Klasse für sich

Beim Dreistellungswettkampf mit der Freien Waffe waren die Konkurrenten nach dem Liegendschiessen noch einigermassen zusammen. Einzig Roland Weyermann (Glarus) konnte mit den Besten für einmal nicht mithalten.
Wie praktisch immer, wird die Streu vom Weizen beim Stehendanschlag getrennt, so auch diesmal. Mit 181 Punkten schuf Bächli (March/Höfe) gegenüber der „Gegnerschaft“ die Differenz. Weyermann konnte mit seinen 178 Punkte noch einigermassen mithalten. Da er beim Liegendteil jedoch zu viel verlor, sah er keine Chance mehr, etwas nach vorne zu bewegen. Auch das abschliessende Kniendschiessen gewann Bächli mit 185 Punkten. Zwei Punkte vor Reto Schnyder (March/Höfe) und Weyermann. In der Schlussabrechnung gewann Bächli mit guten 563 Ringe vor Reto Schnyder und der ebenfalls für die „Märchler“ startende Robert Zehnder, der wie Weyermann 545 Ringe erzielte, jedoch die bessere Schlusspasse aufwies.

Kein Kraut gewachsen gegen Müller

Mit dem Standardgewehr war die Ausgangslage von vorneherein klar. Wollte man zuoberst auf der Rangliste stehen, so musste man Niklaus Müller (Glarus) schlagen.
Nach den 30 Liegendschüsse war das Feld noch sehr nahe beieinander. Da Müller sein Programm in gewohnt souveräner Manier beendete, konnte er nur noch zuschauen ob von der Konkurrenz seine 570 Punkte noch übertroffen werden. Bruno Jäggi (March/Höfe) und der überraschen stark auftrumpfende Hans Wäckerli (Glarus) duellierten sich um die verbleibenden Podestplätze. Einen winzigen Punkt Vorsprung konnte Jäggi, der 560 Ringe erzielte, noch ins Ziel retten und belegte in der Schlussabrechnung den zweiten Platz.
Die Schützen Müller; Wäckerli; Christoph Kamber und der zum erstenmal in der 1. Gruppe startende Matthias Simitz gewannen den Teamwettkampf souverän mit 2221 Punkten vor March/Höfe 1, das 2200 Ringe erzielten. Ein wenig weiter dahinter folgte die 2 Gruppe der „Märchler“ mit 2149 Ringe.

Spannender Vierkampf mit der Armeewaffe

Ein richtiges Gedränge um die Podestplätze gab es im Wettkampf mit dem Sturmgewehr 90 und dem Karabiner. Alle drei Karabinerschützen belegten einen Platz unter den ersten fünf! Walter Bollhalder (Glarus) erzielte 528 Ringe und belegte den 5. Schlussrang.
Die Schützen Hansruedi Weber (Glarus), Josef Schuler; Marcel Feusi und Robert Janser alle March/Höfe, lieferten sich einen spannenden Wettkampf bis zum letzten Schuss.
Weber konnte mit 534 Punkten als Sieger ausgerufen werden. Dahinter folgten die mit dem Karabiner schiessenden Schuler (533) und Feusi (532). Da Feusi die bessere Schlusspasse aufwies wurde er im dritten Rang klassiert.
Den Gruppensieg holte sich Glarus mit 2102 Punkten hauchdünn vor March/Höfe 1, die 2098 Ringe erzielten.