Zweiter Doppeltriumpf für Glarner Spitzentambouren

Im späten Herbst erlebt die Schweizer Trommelszene jeweils ein Aufblühen an Trommelwettspielen. Einzelwettspieler, die sich sonst meist nur auf ein Wettspiel im Jahr konzentrieren, dürfen sich nochmals in Trommelperfektion messen. In Laupersdorf und Winterthur holten sich die Glarner Einzeltambouren Höchstnoten ab.




Marc Zweifel und Lukas Landolt bestätigen ihre Titel

Für den Revanchecup Vitodurum in Winterthur war nur der erlesene Kreis der Besten des vergangenen Ostschweizer Jungtambourenfestes in Horgen startberechtigt. Die Revanche gelang jedoch in keiner der zwei Kategorien. Denn die beiden Titelträger aus Näfels Marc Zweifel (T1J) und Lukas Landolt (T2J) demonstrierten feinste Trommelkunst und verteidigten ihre Titel. Mit den Plätzen zwei (Adrian Gallati, Niederurnen) und drei (Florian Röthlisberger, Näfels) war der Glarner Dreifachsieg in der höheren Kategorie TJ1 perfekt. Wie stark diese Teamleistung einzuschätzen ist, zeigt sich erst bei genauerem Studium der Rangliste. Der Zweitplatzierte an den Wettspielen in Horgen galt im Vorfeld als grösster Herausforderer für Champion Zweifel. Am Revanchecup musste er sich allen drei Glarnern geschlagen geben.

Der Näfelser Lukas Landolt, bereits zum zweiten Mal Sieger in Winterthur, konnte diesen Titel nun als amtierender U16-Ostschweizermeister entgegennehmen. Nicht weit davon lauerte aber bereits der Stadtglarner Tobias Luchsinger, der an seinem zweiten Start am Vitodurum auf den hervorragenden Platz fünf trommelte. Einen erfolgreichen Einstand feierte Siro Schuler aus Glarus mit dem beachtlichen zwölften Schlussrang.

Die GTV-Vereinsfarben leuchten auch schweizweit

Am Musikwettbewerb Laupersdorf trifft sich jedes Jahr die Elite der Schweizer Trommelszene, um sich im kleinen Rahmen auf höchstem Niveau zu messen. Dieses Jahr dominierte der Name Marc Hobi die vorderen Ränge auf der Schlussabrechnung. Der talentierte Oberurner trommelte auf Rang vier, ex aequo mit dem Stadtglarner Seth Müller. Zusätzlich stammten die zwei Trommelkompositionen, die den beiden zu dieser hervorragenden Leistung verhalf, aus der Feder Hobis. Mit Pascal Grossmann (10.) und Stefan Hösli (13.) rangierten sich zwei weitere Trommelkünstler aus dem Glarnerland anArtikel der schweizweiten Spitze.

In der Jungtambourenkategorie schloss der Molliser Nicolas Meili mit dem beachtlichen zehnten Platz ab. Er trommelte damit auf gleichem Niveau wie die nationale Elite in seinem Alter und ist ein Versprechen für die Zukunft.

Bald live am Drumline zu sehen

Die Wettspielhelden können am 10. und 11. Dezember hautnah erlebt werden. Der Unterhaltungsabend Drumline bietet aber nicht nur reine Trommelkunst. Der Glarner Tambourenverein Näfels hat über das ganze Jahr eine fulminante Show konzipiert, gespickt mit diversen Effekten, die Sie so schnell nicht mehr vergessen werden. Alle Informationen finden Sie unter www.gtvnaefels.ch, der offiziellen Website des Glarner Tambourenvereins Näfels.