Es scheint als befände sich die erste Mannschaft der Sportschützen Glarnerland noch im Winterblues. Die Saison begann für das Glarner Top-Team gegen Gossau schlecht. Auch in der zweiten Runde hatte Trainer Tim Landolt noch nicht das Team zusammenstellen können, welches gegen eine Mannschaft aus Thörishaus bestehen könnte. Absenzen machen dem Näfelser die Aufgabe nicht leicht, denn um in der NLA bestehen zu können, müsste er auf die treffsichersten acht Athleten setzen können. Da er dies in der ersten, wie nun auch in der zweiten Runde nicht konnte und sich die Cracks auf zwei Teams verteilten, kam es wie es kommen musste, jedoch keiner erwartete.
Zweitligisten bodigten NLA-Truppe
Glarnerland 1 verlor gegen Thörishaus mit 1557:1574 Punkten diskussionslos. Andreas Stüssi und Gina Landolt waren mit 197 Punkten die Treffsichersten. Tim Landolt und André Eberhard (je 196), Silvio Freitag und Mischa Armati (je 195) blieben über der magischen 195-Punkte-Marke. Rolf Lehmann (194) und Peter Armati (187) verpassten diese teils knapp, teils deutlich. Anders sah dies bei den Glarner Zweitligisten aus. Obwohl bei Julian Bellwald und Corinne Jöhl (beide 193) noch viel Potenzial vorhanden gewesen wäre, erzielte Glarnerland 2 acht Punkte mehr als die erste Mannschaft. Die Punkte von Lio Wickihalder (199), Andreas Meier und Nadine Jöhl (beide 197), Jürg Fischli (196) und Urs Jöhl sowie René Müller (beide 195) wären von Glarnerland 1 gerne übernommen worden. Der Sieg gegen Hegnau war den Zweitligisten mit 1565:1551 gewiss.
Zwei wichtige Punkte
Für Glarnerland 3 setzte die zweite Runde die ersten Punkte ab. Lars Kamm führte die Equipe mit 192 Ringen an, gefolgt von Fritz Stucki (190), Franz Hunold und Melanie Ricci (je 188), Carmen Flury (187), Marvin Hersche (183), Tiago Fiorenzi (181) und Roland Weyermann (179). Spiez 2 hätte mit 1477 Punkten für einen Sieg zwölf Zähler mehr gebraucht.




