Achtung Waldbrandgefahr: Aufmerksamer Umgang beim Grillieren

Grillieren im Wald hat Hochsaison. Dabei ist aktuell jedoch grösste Vorsicht geboten – zu schnell kann eine kleine Unachtsamkeit in einer Katastrophe enden.




Der Wald als beliebtes Ausflugsziel lädt gerade in der warmen Jahreszeit zum gemütlichen Grillieren im Schatten ein. Da die Waldbrandgefahr aktuell massiv erhöht ist, ist besondere Vorsicht geboten. Vor allem bei dürrem Gras und trockenen Stauden braucht es nicht viel und ein Feuer breitet sich rasch aus.

Wer im Wald bräteln will, sollte sich immer über die regionalen Begebenheiten informieren, je nach Gefahrenlage ist das Feuern vorübergehend eingeschränkt, je nachdem sogar gänzlich verboten. Auf der Internetseite des Bundesamtes für Umwelt BAFU (www.waldbrandgefahr.ch) finden sich Angaben zur aktuellen Risikolage.

Feuermachen im Wald ist eine schöne, aber auch verantwortungsvolle Sache. Nachfolgend ein paar Tipps:

- wenn immer möglich, bestehende Feuerstellen benutzen

- herumliegende, dürre Äste dürfen zum Feuern gesammelt werden: feine Nadelzweige eignen sich zum Anzünden, dickere Laubhölzer geben gute Glut; vermoderndes Holz überlassen wir Pilzen und Kleintieren, es entwickelt ohnehin zu viel Rauch. Sofern nicht anders vermerkt, kann an Feuerstellen bereitgestelltes Holz massvoll benutzt werden.

- auf keinen Fall dürfen Bäume beschädigt oder gar gefällt werden, «grüne», saftführende Äste brennen ohnehin kaum

- für den Brätli-Stecken darf man geeignete Äste, beispielsweise Haselruten, schneiden

- das brennende Feuer ist immer zu beaufsichtigen, vor dem Weggehen sind Flammen und Glut zu löschen

- windet es stark oder ist es sehr trocken, sollte gar nicht erst ein Feuer gemacht werden

- Zigarettenstummel und Streichhölzer gehören nicht auf den Boden

Weitere Tipps zum Waldbesuch gibt’s auf der Website von Wald Schweiz/zu Gast im Wald. Geniessen Sie Ihren nächsten Ausflug und helfen Sie, Brände zu vermeiden.