Kurz vor sieben Uhr am Samstagmorgen, an einem Morgen, an dem man in der Regel nicht unbedingt so früh aufsteht, herrschte bereits rege Betriebsamkeit beim «Holästei». Auf der Brücke formierten sich die Beresina Grenadiere, um später mit einer Salve aus ihren alten Gewehren die beiden Bergführer Ueli Frei und Sämi Leuzinger auf ihr Abenteuer der Grenzbegehung loszuschicken.
Besuch des Grenzsteins auf dem Schwarzstöckli
Nicht nur bei den Grenadieren, auch bei den beiden Bergführern und den in der Zwischenzeit zahlreich erschienenen Neugierigen, war eine gewisse Spannung anzumerken. Es waren aber nicht nur neugierige Zuschauer, nein viele der Anwesenden, vor allem Frauen, wollten dem tags zuvor gesetzten Grenzstein auf dem Schwarzstöckli einen Besuch abstatten. Geplant war, dass auch die beiden Bergführer auf ihrer Tour einen kurzen Zwischenhalt beim Grenzstein einlegen würden. Nach einer kurzen Begrüssung durch Gabriel Weber gab der Kommandant der Beresina Grenadiere den Befehl, die Gewehre zu laden. Punkt 07.30 Uhr hiess es dann «Feuer frei!» und mit einem lauten Knall, gefolgt von einer Stichflamme und viel Rauch, wurde der Startschuss für die Grenzbegehung gegeben. Noch einmal blickten die beiden Bergführer winkend zurück, ehe sie in Richtung Mitlödi aus den Augen der Anwesenden verschwanden. Das unbekannte Abenteuer konnte beginnen.
Wohin mit der Kohle?






