Grössere Felsabbrüche am Wiggis

Am Donnerstag, 23. Februar, um 08.40 Uhr und tags darauf am Freitag, 25. Februar, um 18.30 Uhr brachen im oberen Drittel der Plänggliwand, etwa 150 Meter rechts oberhalb des Ruchbandes, grössere Felsmassen ab.



Grössere Felsabbrüche am Wiggis

Diese stürzten in einem Gemisch aus Fels, Eis und Geröll in Richtung Ober und Unter-Plänggli und kamen kurz vor der Mugiweid zu stehen. Dank dem Schutzwald wurden die Felsmassen aufgehalten. Der Skilift und der der Ziegenstall von Kurt Zwicky blieben zum Glück verschont. Bei einem Augenschein traf der Schreibende Zwicky am Samstag frühmorgens beim Turnplatz. Immer noch unter dem Eindruck des Ereignisses schilderte Kurt, wie er den Felssturz selbst erlebt hatte. Exakt zum Zeitpunkt des Absturzes befand sich dieser nämlich im Stall bei seinen Ziegen. Hier seine eindrückliche Aussagen: «Ich bi zum Ziitpunkt vum Absturz im Gadä gsii, wos tätscht hät. S’isch schu ä artigä Chaib gsii, im Gadä innä und nüd z’wüssä, was jetz dä gad passiert. S‘isch uheimli gsii, chasch mers glaubä!» Den Spaziergängern wird empfohlen, gerade jetzt im Frühling Spaziergänge auf der Wiggisseite (Altigerrunse, Plängglirunse, VITA-Parcour, Buchwald, Butzirunse) tunlichst zu meiden, da jederzeit weitere Lawinen-Niedergänge und Felsabbrüche zu erwarten sind.