Für Bach stand die Flöte zwar nicht im Zentrum seines Schaffens, dennoch hatte er aber seit seiner Weimarer Zeit stets Flötisten um sich, die bei Bedarf in der Kapelle mitspielten. In Dresden schliesslich lernte Bach mehrere führende Flötisten seiner Zeit kennen, unter anderem Pierre-Gabriel Buffardin (1690-1768) und dessen Schüler Johann Joachim Quantz (1697-1773), welcher später zur königlichen Kapelle von Friedrich dem Grossen nach Potsdam wechselte. Buffardins und Quantz‘ Werke sind schon ganz dem Galanten Stil verpflichtet, und Bach hat sich bei seinen Besuchen in Dresden offenbar davon inspirieren lassen. So sind denn auch die späteren Sonaten g-Moll BWV 1020 und und Es-Dur 1031 gegenüber den wohl in Köthen entstandenen Partita a-Moll BWV 1013 und der Sonate e-Moll 1034 viel galanter gesetzt, so dass Bachs Autorschaft immer wieder in Frage gestellt wird.
Das Duo spielt das Programm abwechslungsweise auf historischen und modernen Instrumenten, um die unterschiedlichen Klangwelten von Quer- und Traversflöte einander direkt gegenüberzustellen. Die Evangelische Kirchgemeinde Mitlödi lädt alle Interessierten zu dieser Gesamtaufführung herzlich ein.
Zeugenaufruf – Einbruchdiebstahl in Geschäftsliegenschaft in Ziegelbrücke



