Katrin Egger vertritt die Interessen der Glarner Gemeinden im operativen Ausschuss des Vereins Metropolitanraum Zürich

Der Verein Metropolitanraum Zürich fördert die Zusammenarbeit zwischen Kantonen, Städten und Gemeinden, die durch wirtschaftliche Verflechtungen und Pendlerströme in enger Verbindung mit Zürich stehen. Der Glarner Kantonshauptort ist Teil dieses Raums und seit 2015 Mitglied des Vereins Metropolitanraum Zürich. Nun wurde Katrin Egger, Projektleiterin Entwicklung Innenstadt bei der Gemeinde Glarus, vom Metropolitanrat in den operativen Ausschuss des Metropolitanraumes gewählt.



Medienmitteilung Gemeinde Glarus (Bild: e.huber)
Medienmitteilung Gemeinde Glarus (Bild: e.huber)

Funktionale Räume gewinnen im In- und Ausland an Bedeutung. Immer mehr Herausforderungen lassen sich nur bewältigen, wenn über politisch-territoriale Grenzen hinweg zusammengearbeitet wird. Gerade stark verdichtete Ballungsräume eines Metropolitanraumes wie Zürich müssen das zukunftsorientierte und vernetzte Planen von Räumen vorantreiben. 

2009 wurde der privatrechtlich organisierte Verein «Metropolitanraum Zürich» gegründet. Die Metropolitankonferenz Zürich als oberstes Organ des Vereins fördert die Zusammenarbeit zwischen Kantonen, Städten und Gemeinden in einem grossstädtisch geprägten Raum. Sie bietet eine Plattform für den Informationsaustausch zwischen Kantonen und Gemeinden, realisiert Projekte in den Handlungsfeldern Lebensraum, Verkehr, Gesellschaft und Wirtschaft und setzt sich auf Bundesebene für die Anliegen des Metropolitanraums Zürich ein. Ziel des Vereins ist die Förderung der Lebensqualität sowie die Stärkung des Metropolitanraums Zürich als national und international herausragender Wirtschaftsstandort. Voll-Mitglieder sind die Kantone Aargau, Thurgau, Schaffhausen, Schwyz, St. Gallen, Zug, Zürich und Luzern sowie rund 120 Städte und Gemeinden aus dem Metropolitanraum Zürich. Der Kanton Glarus ist assoziiertes Mitglied. Die Gemeinde Glarus ist seit 2015 Mitglied, die Gemeinden Glarus Nord und Glarus Süd sind im letzten Jahr beigetreten. 

Der operative Ausschuss (OPA) des Vereins bereitet Entscheidungsgrundlagen zuhanden des Metropolitanrats und der Mitgliederversammlung vor. Er besteht aus rund zehn Kaderleuten, die aus verschiedenen Verwaltungen der Mitgliederkantone resp. -gemeinden kommen. Zudem werden Mitglieder des operativen Ausschusses in die Leitungen der vier Handlungsfelder delegiert. 

Ende Januar wurde Katrin Egger als Delegierte der drei Glarner Gemeinden durch den Metropolitanrat einstimmig in den OPA gewählt. Da sie sich seit bald fünf Jahren mit der Entwicklung der Gemeinde Glarus sowie gemeindeübergreifenden Standortförderungsthemen beschäftigt, freut sie sich besonders auf ihre Arbeit im OPA: «Als Glarnerin kann ich im OPA die Anliegen einer immer wichtiger werdenden ländlichen Region des Metropolitanraums einbringen. Die «Glarner Bodenhaftung» kommt dabei bei den Mitgliedern des OPA besonders gut an», schmunzelt sie. Egger nimmt mit ihrer Wahl den Platz von Rolf Hürlimann aus Schwanden ein, der während zehn Jahren als Ressortsekretär für den Bereich Bau, Verkehr, Umwelt der Stadt Rapperswil-Jona auch eine Glarner Sichtweise im OPA vertreten hat. Rolf Hürlimann schied infolge Pensionierung aus dem OPA aus. 

Der Gemeinderat wünscht Katrin Egger viel Erfolg, Erfüllung und Freude an der Mitarbeit im OPA. 

Weitere Informationen zu den thematischen Schwerpunkten im Metropolitanraum und zu seinen Organen sind unter www.metropolitanraum-zuerich.ch einsehbar.