Durch die Erneuerung der Bahn vor gut sieben Jahren, wurde Aeugsten für mehr Leute zugänglich, zudem konnte die Frequenz deutlich gesteigert werden. «Dies hat aber dazu geführt, dass die Hütte gleich bei der Bahn, nicht mehr gross genug dafür ist», meinte Fritz Weber-Disch. Dazu kommt, dass zum Beispiel die Küche oder die Sanitärenanlagen nicht mehr den heutigen Ansprüchen genügen. Aus diesem Grund habe man sich vonseiten der Bahn mit dem Gedanken an einen An- und Umbau auseinandergesetzt. Bereits seien Gespräche mit den kantonalen Stellen und der Gemeinde geführt worden. «Eine wichtige Frage aktuell ist, ob die Bahn oder eine neue Gesellschaft dieses Projekt anführen soll. Die Bahn ist aber gewillt, hier eine entscheidende Rolle zu spielen.»
Das Projekt dürfte auch für das neue Hüttenpaar Daniel Zurbrügg und Jasmin Schläpfer spannend sein. Auf diesen Sommer haben die beiden die Aeugstenhütte übernommen, nachdem Christian Trümpi aus gesundheitlichen Gründen ausscheiden musste. «In der Einfachheit liegt die Kraft», sei für sie das grundlegende Motto. Zudem soll das Regionale auch durch die Produkte widerspiegelt werden.
Wenig Positives konnte der Präsident Thomas Becker vom vergangenen Jahr berichten. Auf der einen Seite sorgten die hohen Temperaturen im SommerArtikel sowie das schlechte Wetter im September für deutlich weniger Gäste als im Vorjahr. Da zudem turnusgemässe Revisionen durchgeführt wurden, resultierte in der Jahresrechnung ein deutlicher Verlust. Weitere Punkte auf der Traktandenliste waren einige bereinigende Statutenänderungen sowie die regulären Wahlen des bestehenden Vorstandes. In diesem Gremium erklärte Aktuarin Fabienne Krebs ihren Rücktritt. Als ihre Nachfolgerin wurde Jasmin Schläpfer von der Versammlung einstimmig gewählt.
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