Spannende Rätsel und zuckersüsse Verführungen in Luzern

Am Samstagmorgen machten sich die zehn motivierten Turnfahrt-Teilnehmerinnen vom Damenturnverein Oberurnen auf die Reise nach Luzern. Kaum in Luzern angekommen, konnten die Turnerinnen ihr Gepäck in der Unterkunft verstauen und ihre eigens für diesen Anlass beschrifteten Turnfahrt-«Säckli» füllen.



Schon ging es nach dem obligaten Kappelbrücke-Foto – erstellt von zwei versierten Touristen – weiter zu unserem nächsten Ziel: den «Adventure Rooms» in Emmenbrücke. Zwei Teams duellierten einander und konnten sich mit einigem Erfolg aus den jeweiligen Räumen befreien – was, so sagte uns die Instruktorin, ⅔ der Besucher nicht gelingt. Stolz schritten wir also zum wohlverdienten Mittagessen, auf welches ein Ausflug zum Löwendenkmal und in den Gletschergarten folgte. Viel Wissenswertes erwartete uns in der Ausstellung und auch das Spiegellabyrinth stellte die ein oder andere Turnerin vor eine ziemliche Herausforderung. Ein «Kaffipäusli» später gab es eine kurze Luzerner Stadttour – vorbereitet und geleitet von unserer «Tourguide» Viktoria, die sich eigens für diesen Teil etwas genauer über die Kappelbrücke und weitere Eckdaten Luzerns informiert hatte. Nach dem Abendessen, welches wir in einem italienischen Restaurant mit Blick auf die Kappelbrücke geniessen durften, erwartete uns eine Bar-Tour der etwas anderen Art: gar nicht so einfach, in Luzern am späten Abend noch eine Sitzgelegenheit für zehn Turnerinnen zu finden! Am Sonntag führten uns unsere Organisatorinnen erneut zum Bahnhof. Diesmal trug unser Ziel den Namen «Root D4». Was mochte es hier wohl geben? Wenige Meter neben dem Bahnhof erwartete uns in der Firma «Aeschbach Chocolatier» die «ChocoWelt», die hält, was der Name verspricht. Auf einem individuellen Rundgang lernten wir einiges über die Schokoladenherstellung von der Kakaofrucht zum fertigen Produkt. Hie und da gab es natürlich eine kleine Kostprobe und auch der «Schoggibrunnen» durfte nicht fehlen. Zum krönenden Abschluss durfte jede Turnerin noch ihre eigene Schoggitafel dekorieren – hier waren der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Glücklich und satt trafen die Turnerinnen dann am frühen Nachmittag zurück im Glarnerland ein. Ein herzlicher Dank gebührt den Organisatorinnen Viktoria und Aline!