Vielseitiger Pavillon für die Gäste des Tierfeds

Am letzten Freitag wurde ein neuer Gäste-Pavillon im Tierfed eingeweiht. In dem Holzgebäude finden Touristen und Besucher nicht nur viele nützliche Informationen, sondern auch Geschichte und Geschichten über die Gegend, sowie ein Spielplatz und Ladestationen für E-Fahrzeuge.



Bilder von der Einweihung des Gäste-Pavillons im Tierfed (j.huber)
Bilder von der Einweihung des Gäste-Pavillons im Tierfed (j.huber)

Das südlichste Ende des Glarnerlands ist eine beliebte Gegend für Ausflüge und Wanderungen; und auch das Wasserkraftwerk der KLL lockt immer wieder zahlreiche Gruppen und Vereine ins Tierfed. «Viele Gäste traten immer wieder mit Fragen an die Mitarbeiter der Axpo und der Gemeinde heran,» erklärte Ruedi Zweifel, Leiter Forstrevier Grosstal, anlässlich der Einweihung des neuen Gäste-Pavillons am letzten Freitag den Ursprung des Projekts.  Gerade auch weil bis vor kurzem durch die Grossbaustelle «Linthal 2015» über rund 10 Jahre teilweise der Zugang zum Gebiet und einige Wanderrouten gesperrt waren, sei das Bedürfnis wieder neu gestiegen. Für diese Aufmerksamkeit bedankte sich im Namen der ganzen Gemeinde Glarus Süd der Präsident Hans-Rudolf Forrer, aber auch für das grosse Engagement der daraus resultierten Arbeitsgruppe und allen weiteren Beteiligten. «Der Pavillon ist ein wichtiger Beitrag für den sanften Tourismus in unserer Gemeinde.» Hier können die Besucher nicht nur die wichtigsten Informationen wie Wanderrouten, SAC-Hütten und öV-Zeitplan abholen. Zahlreiche Tafeln vermitteln Geschichte und Geschichten über das Tierfed. So auch die Frage seit wann und warum man das «h» im Namen weglassen muss. Ein spannender Spielplatz sowie Tische und Bänke laden zudem zum längeren Verweilen ein. Ausserdem gibt es Ladestationen für E-Bikes und E-Autos. «Hier konnten wir viele Synergien nutzen,» erklärte Architekt Kaspar Marti weiter. Bei der Ästhetik habe man sich zudem an der Seilbahn-Station in der Nähe orientiert und sich bewusst für eine offen Struktur und vor allem einheimisches Holz als Baumaterial entschieden. Gabi Heer von VISIT Glarnerland freut sich auch über den neuen «Hotspot» im Grosstal. «Hier könne wir unsere Gäste auf sehr angenehme Art und Weise leiten und informieren.» Die ganze Struktur biete dabei sicher noch Platz für weitere Angebote; Ideen seien von vielen Seiten schon vorhanden.