Vielseitiges Schaffen präsentiert

Am letzten Donnerstag präsentierte die Berufsschule Ziegelbrücke eine Auswahl an interdisziplinären Projektarbeiten wie auch von Vertiefungsarbeiten.




Bis zum begehrten Diplom bei der Lehre aber bis zum Maturitätszeugnis an der Berufsschule Ziegelbrücke bedarf es einiges: nicht nur die Tätigkeit im Betrieb und die guten Noten im Unterricht, dazu gehören jeweils seit einigen Jahren eine Vertiefungsarbeit bei der Lehre sowie eine interdisziplinäre Projektarbeit (IDPA) bei der Berufsmatura. Während am Ende der Beschäftigung der Vertiefungsarbeit ein Manuskript im Umfang rund 20 Seiten resultiert, muss bei der IDPA am Schluss ein Produkt zusammen mit der Dokumentation dastehen. «Die Schule stellt den Jugendlichen dazu einen gewissen Teil der Schulzeit zur Verfügung. Das meiste erledigen sie jedoch in zig Stunden in ihrer Freizeit», erklärte dazu Ernst Gutknecht, Schulleiter der Berufsschule Ziegelbrücke. Das Ganze wird nach der Präsentation benotet und fliesst ins Abschlusszeugnis ein. Um den grossen Aufwand, aber auch die Qualität und die Bandbreite der Projekte zu würdigen und der Familie und den Lehrbetrieben zu präsentieren, werden seit einigen Jahren die besten Projekte in der Mensa ausgestellt. Zudem wurden in diesem Rahmen die sechs besten Vertiefungsarbeiten sowie die drei besten IDPA’s ausgezeichnet. Neben der Urkunde erhielten die Prämierten zusätzlich ein monetäres Geschenk. Niels Scheunemann und Nino Schmed können zudem mit ihrem Projekt «Modulare Meteodatenerfassung» am nationalen Wettbewerb von «Schweizer Jugend forscht» teilnehmen. Im Anschluss an die Prämierung hatten die zahlreichen Besucher die Möglichkeit, die verschiedenen Projekt über Ukulele, Verpuffungstriebwerk bis hin zu einem elektrischen Skateboards zu betrachten und die Erbauer gleich persönlich über die Arbeit und die Erfahrung auszufragen.