Höherer Jahresgewinn – leicht tiefere Energieerzeugung

Die Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL) haben im Geschäftsjahr 2010/11 einen Jahresgewinn von 6,316 Mio. Franken erzielt. Die Energieerzeugung fiel mit 403 Mio. kWh leicht geringer aus als im Vorjahr.



Die Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL) haben im Geschäftsjahr 2010/11 einen Jahresgewinn von 6
Die Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL) haben im Geschäftsjahr 2010/11 einen Jahresgewinn von 6

Der Verwaltungsrat der KLL genehmigte am 27. Januar 2012 die Jahresrechnung 2010/11 des 54. Geschäftsjahres der KLL (1. Oktober 2010 – 30. September 2011) unter Vorbehalt der Zustimmung der Generalversammlung vom 29. März 2012. Der genehmigte Jahresgewinn von 6,316 Mio. Franken (Vorjahr 1,843 Mio.) wird verwendet für die Dividende in der Höhe von 6 Mio. Franken (Vorjahr 1,75 Mio.) sowie für die Einlage in die gesetzliche Reserve.

Sowohl die Höhe der Dividende – durchschnittliche Rendite der 10-jährigen Bundesobligation während des Geschäftsjahres plus 1,5% – wie auch die Reserveeinlage sind statutarisch definiert.

Die geringere Energieerzeugung der KLL von netto 403 Mio. kWh (-1,23%) und die höheren Jahreskosten von 55,337 Mio. Franken (+22,75%) hatten zur Folge, dass der Preis der abgegebenen Energie auf 13,73 Rappen /kWh gestiegen ist. Die höheren Jahreskosten, die zulasten der Partner verrechnet werden, wurden vor allem durch die einmalige Kapitalerhöhung sowie die angestiegenen Abschreibungen verursacht.

Für die im Berichtsjahr getätigten Investitionen in Sachanlagen, hauptsächlich für das Grossprojekt Linthal 2015, wurde die Finanzierung wie folgt geregelt:

- An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 2. November 2010 wurde beschlossen, das Aktienkapital von 50 Mio. auf 200 Mio. Franken zu erhöhen.

- Im Juni 2011 wurden Obligationenanleihen und ein Kassaschein von insgesamt 350 Mio. Franken mit Laufzeiten von 12, 20 bzw. 30 Jahren aufgenommen.