Quartalsabschluss der Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) erzielt im ersten Quartal 2017 ein sehr gutes Ergebnis. Der Betriebsertrag steigt um 11 Prozent und der Reingewinn erhöht sich um 27 Prozent auf 4,9 Millionen Franken. Die Hypothekarforderungen steigen im ersten Quartal um 70 Millionen Franken und auch bei den Kundengeldern setzt sich der positive Trend mit einer Zunahme um 211 Millionen Franken fort. Die Bilanzsumme weitet sich um beinahe 5 Prozent auf 5,525 Milliarden Franken aus.



(Archivbild: ehuber)
(Archivbild: ehuber)

Anhaltender Ertragsanstieg

Der Betriebsertrag nimmt um 10,9 Prozent auf 16,9 Millionen Franken zu. Dies ist seit 2012 das 20. Quartal in Folge mit einer Steigerung der Erträge gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Nettoerfolg im Zinsengeschäft verbessert sich vor allem dank tieferen Refinanzierungskosten gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Kommissionserfolg bleibt mit 2,4 Millionen Franken praktisch stabil und der Erfolg aus dem Handelsgeschäft knüpft an das gute Ergebnis des Vorjahrs an.

Geschäftsaufwand stabil

Der Geschäftsaufwand steigt im Vorjahresvergleich um 0,6 Millionen Franken oder 5,9 Prozent. Der Personalaufwand erhöht sich mit dem gegenüber Vorjahr leicht höheren Personalbestand auf 5,9 Millionen Franken. Seit 2010 hat die GLKB rund 30 neue Arbeitsplätze im Kanton Glarus geschaffen. Der Sachaufwand steigt um 0,2 Millionen Franken auf 3,4 Millionen Franken. Die Abgrenzung für die Abgeltung der Staatsgarantie fällt mit 0,7 Millionen Franken um 0,2 Millionen Franken höher aus als im Vorjahr. Abschreibungen auf dem Anlagevermögen sind im Umfang von knapp 1,1 Millionen Franken vorzunehmen.

Geschäftserfolg deutlich höher

Die deutliche Ertragssteigerung führt dank dem nur geringen Kostenanstieg zu einem sehr erfreulichen Geschäftserfolg von 5,8 Millionen Franken. Gegenüber dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Zuwachs von 1,1 Millionen Franken oder 22,6 Prozent. Innert der letzten fünf Jahre wurde damit der Geschäftserfolg verdoppelt.

Der Reingewinn steigt um 27,1 Prozent auf 4,9 Millionen Franken

Anhaltendes Wachstum bei den Ausleihungen und den Kundengeldern.
Das Kerngeschäft Hypotheken baut die GLKB mit einem Zuwachs von 70 Millionen Franken aus. Alle Vertriebskanäle tragen zum erfreulichen Wachstum bei. Zusätzlich kann die Bank für die Kunden der Kreditfabrik Positionen aufbauen, die nicht bilanzwirksam sind und zur Ertragsdiversifikation beitragen. Die Bilanzsumme steigt um 247 Millionen Franken oder 4,7 Prozent auf 5,525 Milliarden Franken. Diese Zunahme ist umso erfreulicher, da sie dem starken Zufluss an Kundengeldern von 211 Millionen Franken zu verdanken ist.